Google hat am Donnerstag gegen ein kalifornisches Gesetz geklagt, das Risiken sozialer Medien für Kinder begrenzen soll. Medienberichten zufolge reichten auch Meta und TikTok jeweils eigene Klagen ein, um das Gesetz zu blockieren.
Streit um Plattformregeln und Schulzugang
Die drei Unternehmen gehen mit getrennten Verfahren gegen die Regelung vor. Google sucht damit ebenso wie die beiden anderen Plattformanbieter eine gerichtliche Blockade des kalifornischen Gesetzes.
Auch eine Vorgabe für Schulen sorgte am Dienstag für Kritik: Google erklärte, dass Schulen beim Verzicht auf seine KI-Werkzeuge zugleich den Zugang ihrer Schüler zur Google-Suche verlieren würden. Medienberichten zufolge richtet sich die Kritik gegen diese Verknüpfung von KI-Angebot und Suchzugang.
Quartalszahlen belasten die Bewertung
An der Börse stand Alphabet nach den Quartalszahlen vom 28. Oktober unter Druck. Medienberichten zufolge enttäuschte das Wachstum der Suchmaschinenwerbung und der YouTube-Werbung die Erwartungen der Anleger.
Für das dritte Quartal 2026 meldete Alphabet einen Umsatz von 127,6 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 25 Prozent, blieb aber hinter den Erwartungen zurück.
Der Gewinn je Aktie erreichte 2,12 $. Die Schätzungen hatten bei rund 3,01 $ gelegen. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse fiel das Papier im nachbörslichen Handel um mehr als zehn Prozent.
Zusätzlich beschäftigte Anleger die Erwartung des Managements, dass die Investitionsausgaben 2027 deutlich steigen werden. Am Donnerstag belasteten Sorgen über KI-Ausgaben und den Ausbau von Rechenzentren den Technologiesektor.
Einen kräftigen Zuwachs meldete Alphabet dagegen für Google Cloud: Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2026 um 103 Prozent auf 30,7 Milliarden $.
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