Der Tech-Gigant aus Mountain View hat es geschafft: Am Montag kletterte die Marktkapitalisierung über die magische Schwelle von 4 Billionen US-Dollar. Damit gesellt sich Alphabet zum exklusiven Club aus Nvidia, Microsoft und Apple – nur vier Unternehmen weltweit erreichen diese astronomische Bewertung. Der jüngste Kurssprung von knapp 1 Prozent war der letzte Schub, der für den historischen Durchbruch nötig war.
Was trieb die Aktie zuletzt an? Die Antwort liegt in einer strategischen Partnerschaft mit Apple. Der iPhone-Konzern gab bekannt, dass Googles KI-Technologie Gemini künftig als Rückgrat für Apples eigene KI-Modelle und die nächste Generation von Siri dienen wird. Die mehrjährige Zusammenarbeit bringt Gemini direkt auf Millionen Apple-Geräte – ein gewaltiger Hebel für Googles KI-Offensive.
„Diese Modelle werden künftige Apple Intelligence-Features antreiben, einschließlich einer persönlicheren Siri in diesem Jahr“, hieß es von beiden Unternehmen zur Partnerschaft. Bemerkenswert: Die Modelle laufen weiterhin auf Apple-Geräten und dessen privater Cloud-Infrastruktur – ein Kompromiss, der Apples Datenschutz-Standards wahrt, aber Google dennoch ins Zentrum der mobilen KI-Zukunft katapultiert.
Ein Ausnahmejahr für Google
Der 4-Billionen-Meilenstein krönt ein außergewöhnliches Börsenjahr 2025. Die Aktie schoss um satte 65 Prozent nach oben – die stärkste jährliche Performance seit 2009. Analysten sehen mehrere Faktoren hinter diesem Höhenflug: Die aggressive Produktoffensive im KI-Bereich, geschickte Navigation durch regulatorische Hürden und wachsendes Vertrauen der Investoren in Googles Innovationskraft.
Das Wachstum wurde von einer Serie KI-zentrierter Launches befeuert. Mit Ironwood stellte Google seine siebte Generation von Tensor Processing Units vor – spezialisierte Chips für maschinelles Lernen. Der Rollout von Gemini 3 erhielt positive Resonanz in Fachkreisen. Piper Sandler beobachtet zudem steigende Conversion-Raten durch KI-Überblicke in der Suche, was höhere Werbeausgaben nach sich zieht.
Cloud-Geschäft als Wachstumsmotor
Besonders das Cloud-Segment entwickelt sich zum Trumpf. Zahlreiche Google Cloud-Kunden setzen verstärkt auf die KI-Angebote des Konzerns. Analysten projizieren für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 111 Milliarden Dollar – ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Piper Sandler sieht für das erste Quartal 2026 sogar etwa 53 Milliarden Dollar am oberen Ende der Erwartungen, was einem Wachstum von rund 25 Prozent entspräche.
Die Datenlage für Gemini sieht vielversprechend aus: Analysten messen deutlich mehr Traffic als bei Konkurrent ChatGPT. Diese Positionierung erstreckt sich über die gesamte KI-Wertschöpfungskette – von Custom-Chips über Cloud-Services bis zu den Modellen selbst.
Auch Warren Buffett scheint das Potenzial erkannt zu haben. Der legendäre Investor setzte auf Alphabet, bevor die aktuelle Rally begann – ein Riecher, der sich nun auszahlt. Trotz wachsender Konkurrenz durch OpenAI und Unsicherheiten im Online-Werbemarkt hat Alphabet die Zweifel zerstreut.
Doch kann das Momentum halten? Die niedrigere Preisgestaltung könnte zu beschleunigten Impressionen führen, während gleichzeitig Spielraum für Kostenrevisionen nach unten besteht. Die Anleger bleiben jedenfalls überzeugt: Mit dem Sprung in den 4-Billionen-Club hat Google bewiesen, dass das Unternehmen im KI-Zeitalter nicht nur mithalten, sondern führen kann.
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