Ein Kursplus von über 700 Prozent in zwölf Monaten spricht eine deutliche Sprache. Almonty Industries wandelt sich vom kanadischen Entwickler zum strategischen Lieferanten für die US-Rüstungsindustrie. Nach dieser rasanten Rally legt die Aktie nun eine Atempause ein.
Am Freitag schlossen die Papiere bei 29,76 Kanadischen Dollar. Auf Wochensicht verbucht der Wert zwar ein Minus von gut sieben Prozent. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt mit einem Jahresplus von 147 Prozent jedoch intakt.
Fokus auf US-Verteidigung
Hinter der Neubewertung steht ein radikaler Umbau. Mitte April verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Toronto ins US-amerikanische Dillon in Montana. Dieser Schritt positioniert Almonty in direkter Nähe zum kürzlich erworbenen Gentung-Wolframprojekt. Das Management richtet sich damit gezielt auf US-Regierungsbehörden und Rüstungskonzerne aus.
Wolfram ist für panzerbrechende Munition und Hochtechnologie unverzichtbar. Ab 2027 greifen in den Vereinigten Staaten neue Beschaffungsrichtlinien, die den Bezug kritischer Mineralien aus China stark einschränken. Almonty baut genau für dieses Zeitfenster eine westliche Lieferkette auf. Finanziert wurde diese Neuausrichtung durch massive Kapitalzuflüsse. Allein im vergangenen Jahr sammelte das Unternehmen bei einem Börsengang und einer anschließenden Finanzierungsrunde über 200 Millionen US-Dollar ein.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?
Produktionsstart in Südkorea
Während die Unternehmenszentrale in die USA wandert, liefert das operative Herzstück in Südkorea Ergebnisse. Die Sangdong-Mine hat im März die kommerzielle Produktion aufgenommen. In der ersten Ausbaustufe verarbeitet die Anlage jährlich 640.000 Tonnen Erz. Der Wolfram-Gehalt liegt dabei weit über dem globalen Durchschnitt.
Ein weiterer Ausbau ist für 2027 geplant. Bei voller Auslastung soll das Projekt rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken. Analysten werten diese Marktstellung positiv. Texas Capital startete kürzlich die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 25 US-Dollar.
Die sogenannte „Korean Trinity“-Strategie verbindet die Sangdong-Mine mit einem angrenzenden Molybdän-Vorkommen und einer geplanten Wolframoxid-Anlage. Diese Wertschöpfungskette zielt exakt auf die US-Beschaffungsmandate ab. Sobald die erste Produktionsphase ihre volle Kapazität erreicht, wird sich die Profitabilität des neuen Geschäftsmodells in den Bilanzen niederschlagen.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 25. April liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
