Vier Investmentbanken, alle bullisch — und das kurz vor dem entscheidenden Produktionsstart. Texas Capital hat Almonty Industries am Donnerstag mit einem „Strong-Buy“-Rating initiiert. Das passt zum Timing: Die Sangdong-Mine in Südkorea läuft seit März 2026 und soll im zweiten Quartal die kommerzielle Produktion erreichen.
Analysten-Konsens mit konkreten Kurszielen
Der Rückenwind aus der Analystenszene ist ungewöhnlich stark für einen Rohstoffproduzenten dieser Größe. DA Davidson bekräftigte zuletzt sein „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 25,00 US-Dollar. Oppenheimer hob das Ziel auf 19,00 US-Dollar an, B. Riley Financial sogar auf 23,00 US-Dollar — beide mit positiver Einstufung.
Die Aktie notiert aktuell bei 31,53 CAD, knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 32,07 CAD. In den vergangenen zwölf Monaten hat sie mehr als 720 Prozent zugelegt.
Wolfram als strategischer Rohstoff
Hinter dem Analysteninteresse steckt mehr als eine Mine. Japanische Lieferanten haben Samsung und SK Hynix gewarnt: Ihre Bestände an Wolframhexafluorid — unverzichtbar für die Chip-Ätzung — könnten bis Juni 2026 erschöpft sein. Für moderne 3D-NAND-Chips mit bis zu 200 Schichten gibt es keinen Ersatz.
Der Spotpreis für Ammoniumparawolframat stieg bis Mitte März um mehr als 500 Prozent auf 2.250 US-Dollar je Tonne. Wolframmetall verteuerte sich in Rotterdam von rund 900 auf 3.190 US-Dollar je Tonne.
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Hinzu kommt ein politischer Treiber: Das US-Verteidigungsministerium schließt ab Januar 2027 chinesisches Wolfram aus Rüstungsprogrammen aus. Almonty profitiert direkt davon — die US-Regierung hat die Wolframerze und -konzentrate des Unternehmens von Gegenzöllen ausgenommen. Die Liefervereinbarung mit dem pennsylvanischen Verarbeiter Global Tungsten & Powders bleibt damit wirtschaftlich intakt.
Bewertung und nächste Meilensteine
Das Bewertungsbild ist zwiegespalten. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis liegt bei 22,9 — weit über dem kanadischen Bergbau-Sektordurchschnitt von 3,3. Ein Discounted-Cash-Flow-Modell hingegen errechnet einen fairen Wert von 43,36 CAD je Aktie, was auf ein Aufwärtspotenzial hindeutet.
Drei Termine prägen die nächsten Wochen. Bis 30. April entscheidet der Vorstand über eine mögliche Aktienkonsolidierung im Verhältnis von bis zu fünf zu eins. Im Mai folgt der Quartalsbericht mit den ersten konkreten Produktionszahlen aus Sangdong. Am 8. Juni soll die Hauptversammlung Details zur geplanten Phase-2-Erweiterung liefern — diese soll die Verarbeitungskapazität verdoppeln und Sangdong langfristig auf rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas positionieren.
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