Die südkoreanische Halbleiterindustrie steht vor einem massiven Problem. Japanische Zulieferer warnen vor einem baldigen Lieferstopp für elementares Wolframhexafluorid. Genau diese geopolitische Notlage treibt aktuell die Aktie von Almonty Industries an. Der Konzern positioniert sich als einzige westliche Alternative. Das Timing könnte kaum besser sein.
Ein historischer Preisschock
Der gestrige Kurssprung von 15,3 Prozent hat einen klaren Grund. Der neue Hauptsitz in Montana ist dabei nur ein Randaspekt. Der wahre Treiber ist die nackte Angst der Chip-Industrie. Ohne Wolframhexafluorid steht die Produktion von modernen 3D-Speicherchips still. Die asiatischen Lagerbestände reichen Schätzungen zufolge nur noch bis Juni.
Das Problem liegt in der extremen Marktkonzentration. China, Russland und Nordkorea kontrollieren 95 Prozent des weltweiten Angebots. Ende 2025 kürzte Peking die eigenen Exporte drastisch. Die Folge: ein beispielloser Preisschock. Der Spotpreis für Wolfram-APT explodierte bis Mitte März um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro Tonne.
Das Monopol bröckelt
Genau in dieser kritischen Phase fährt Almonty seine Sangdong-Mine in Südkorea hoch. Der kommerzielle Start ist für das zweite Quartal geplant. Zunächst will das Unternehmen 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr fördern. Almonty plant bereits eine Erweiterung für das Jahr 2027. Dann soll sich der Ausstoß verdoppeln. Sangdong deckt dann voraussichtlich 40 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas ab.
Zusätzlich profitiert der Konzern vom politischen Rückenwind aus Washington. Die US-Regierung befreit das Material von Almonty von Zöllen. Ab 2027 müssen amerikanische Rüstungskonzerne ihr Wolfram zwingend aus nicht-chinesischen Quellen beziehen. Das sichert die langfristige Nachfrage in den USA.
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Millionen-Investments der Profis
Das Management zeigt sich entsprechend zuversichtlich. Anfang April kaufte der Verwaltungsratschef privat Aktien für 2,1 Millionen Kanadische Dollar. Auch institutionelle Investoren steigen massiv ein. Die Zahl der investierten Fonds kletterte im letzten Quartal um 55 Prozent auf 107. Große Adressen positionieren sich aktuell mit signifikanten Summen:
- Van ECK Associates: 99,0 Millionen US-Dollar
- Encompass Capital Advisors: 25,6 Millionen US-Dollar
- Next Century Growth Investors: 16,3 Millionen US-Dollar
Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Nach einer Kapitalerhöhung im Dezember liegen 268,4 Millionen Kanadische Dollar an liquiden Mitteln bereit. Der gemeldete Jahresverlust von 161,9 Millionen Dollar resultiert lediglich aus buchhalterischen Neubewertungen. Er belastet das operative Geschäft in keiner Weise.
Die kommenden Wochen entscheiden über den operativen Erfolg. Im Mai liefert der Quartalsbericht erste konkrete Produktionsdaten aus Sangdong. Am 8. Juni folgen auf der Hauptversammlung weitere Details zur geplanten Minen-Erweiterung. Gelingt der reibungslose Produktionsstart vor dem Sommer, füllt Almonty exakt die Lücke, die Chinas Exportstopp gerissen hat.
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