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Almonty Industries Aktie: Radikaler Aktienschnitt!

Almonty Industries plant einen Reverse Split und die Verlegung des Hauptsitzes in die USA, um von einem US-Verteidigungsmandat für Wolfram zu profitieren. Die Sangdong-Mine läuft an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktionäre genehmigen Reverse Split bis 5:1
  • Umzug nach Montana stärkt US-Strategie
  • Pentagon-Mandat ab 2027 begünstigt Wolfram-Lieferant
  • Sangdong-Mine erreicht kommerziellen Hochlauf

Ein Kursplus von knapp 710 Prozent auf Jahressicht spricht eine deutliche Sprache. Die Papiere von Almonty Industries haben am Freitag bei 32,07 Kanadischen Dollar ein frisches Allzeithoch markiert. Parallel dazu bereitet das Management tiefgreifende strukturelle Veränderungen vor. Eine anstehende Aktienzusammenlegung und der Umzug in die USA mischen die Karten für Investoren neu.

Reverse Split und Umzug

Aktionäre haben bereits grünes Licht für einen Reverse Split im Verhältnis von bis zu fünf zu eins gegeben. Das Management kann den genauen Umtauschkurs und den Zeitpunkt nun eigenständig festlegen. Die harte Frist für die Umsetzung läuft am 30. April 2026 ab. Dieser Schritt wird die Anzahl der ausstehenden Papiere drastisch reduzieren und den optischen Kurs entsprechend nach oben katapultieren.

Im gleichen Schritt verlegt das Unternehmen seinen Hauptsitz von Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana. Die räumliche Nähe zum kürzlich erworbenen Gentung Browns Lake Projekt soll die US-Strategie stärken. Dort peilt Almonty einen Produktionsneustart bis Ende 2026 an.

Rückenwind vom Pentagon

Die strategische Neuausrichtung ruft Wall-Street-Analysten auf den Plan. Texas Capital stufte die Papiere kürzlich auf „Strong Buy“ hoch und reiht sich damit in einen durchweg optimistischen Konsens ein. Die Fantasie speist sich vor allem aus geopolitischen Verschiebungen.

Ab Januar 2027 zwingt ein Pentagon-Mandat US-Rüstungskonzerne dazu, Wolfram ausschließlich außerhalb chinesischer Lieferketten zu beschaffen. Almonty positioniert sich hier als westlicher Schlüssellieferant. Die US-Regierung befreite die Erze des Unternehmens bereits von jüngsten Strafzöllen, geknüpft an einen langfristigen Liefervertrag in Pennsylvania.

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Sangdong-Mine als Ertragsmotor

Operativ ruhen die Hoffnungen auf der Sangdong-Mine in Südkorea. Nach über drei Jahrzehnten Stillstand verarbeitet die Anlage nun jährlich rund 640.000 Tonnen Erz. Die Investmentbank DA Davidson rechnet bis zum zweiten Quartal 2026 mit dem vollständigen kommerziellen Hochlauf.

Das Timing für die Produktionsausweitung erweist sich als äußerst lukrativ. Der Spotpreis für Ammoniumparatungstat (APT) schoss im Jahresvergleich um 534 Prozent auf durchschnittlich 2.250 US-Dollar pro Tonne in die Höhe. Da die Mine bei deutlich niedrigeren Wolframpreisen konzipiert wurde, winken nun außergewöhnlich hohe Margen.

Die nächsten Wochen liefern handfeste Daten zur operativen Entwicklung. Am 21. Mai präsentiert das Management den Quartalsbericht mit den ersten konkreten Produktionszahlen aus der Sangdong-Hochlaufphase. Darauf folgt die Hauptversammlung am 8. Juni. Hier erwarten Marktbeobachter Details zur geplanten Phase-2-Erweiterung, die den Wolfram-Ausstoß ab 2027 verdoppeln soll.

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