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Symbolbild, KI-generiert

Almonty Industries Aktie: Chinas Exportstopp wirkt

Chinas Exportbeschränkungen für Wolfram treiben die Preise in die Höhe und stärken die strategische Position von Almonty Industries mit seinem südkoreanischen Minenprojekt Sangdong.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wolframpreis nach Exportstopp um über 500 Prozent gestiegen
  • Sangdong-Mine soll 40 Prozent der westlichen Nachfrage decken
  • Operativer Umsatz im Quartal um 39 Prozent gewachsen
  • US-Importverbot ab 2027 schafft klare Marktchance

Die geopolitischen Spannungen um kritische Rohstoffe erreichen einen neuen Höhepunkt. Weil China seine Wolfram-Exporte drastisch eingeschränkt hat, sucht die westliche Rüstungs- und Tech-Industrie händeringend nach Alternativen. Genau in diese Lücke stößt Almonty Industries mit seinem südkoreanischen Minenprojekt, das pünktlich zu einem weitreichenden US-Importverbot hochgefahren wird.

Preisschock zwingt zum Handeln

Ein Blick auf den Rohstoffmarkt zeigt die Brisanz der Lage. Nachdem Peking Anfang 2025 strenge Exportbeschränkungen verhängte, schoss der Preis für Ammoniumparatungstat (APT) im Jahresvergleich um satte 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro MTU in die Höhe. Da das Reich der Mitte rund 88 Prozent des weltweiten Wolfram-Angebots kontrolliert, wächst der Druck auf westliche Regierungen.

Besonders die USA machen ernst: Ab 2027 dürfen amerikanische Rüstungsaufträge ausschließlich mit Wolfram von nicht-chinesischen Anbietern bedient werden. Das südkoreanische Sangdong-Projekt von Almonty ist exakt auf diesen Bedarf zugeschnitten und soll künftig etwa 40 Prozent der westlichen Nachfrage abdecken. Dabei profitiert die Mine von einem überdurchschnittlich hohen Erzgehalt von 0,51 Prozent.

Rote Zahlen mit Hintergrund

Auf den ersten Blick wirkt das jüngste Zahlenwerk für das vierte Quartal 2025 ernüchternd. Almonty wies einen Nettoverlust von 102,3 Millionen Kanadischen Dollar (CAD) aus. Dieser Fehlbetrag resultiert allerdings primär aus einer nicht liquiditätswirksamen Neubewertung in Höhe von 87,3 Millionen CAD.

Operativ verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 39 Prozent auf 8,7 Millionen CAD. Weitere 3,1 Millionen CAD verschieben sich lediglich aufgrund von Lieferzeitpunkten in das erste Quartal 2026. Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament. Nach erfolgreichen Kapitalmaßnahmen im vergangenen Jahr belaufen sich die Barreserven auf komfortable 268,4 Millionen CAD.

Fokus auf die Skalierung

An der NASDAQ notierte das Papier gestern bei 16,35 US-Dollar. Analysten honorieren die strategische Bedeutung der Sangdong-Inbetriebnahme und rufen Kursziele von bis zu 25,80 US-Dollar auf.

Operativ liegt der Fokus nun vollständig auf der Skalierung der ersten Produktionsphase. Mit einer geplanten Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz jährlich, die 230.000 MTU Konzentrat liefern sollen, positioniert sich Almonty als zentraler Baustein für die Ressourcensicherheit der westlichen Halbleiter- und Luftfahrtindustrie im Vorfeld des US-Mandats von 2027.

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