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Almonty Aktie: Wieder einmal top!

Der Wolframproduzent Almonty Industries verlegt seinen Hauptsitz in die USA, profitiert von einem US-Gesetz gegen chinesische Importe und verzeichnet massive Kursgewinne. Die Aktie stieg allein in einer Woche um fast 30 Prozent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hauptsitzverlegung von Kanada in die USA
  • Aktie legt in einer Woche fast 30 Prozent zu
  • US-Gesetz verbietet ab 2027 chinesisches Wolfram
  • Ausbau der Sangdong-Mine verdoppelt Kapazität

Almonty Industries verlässt Toronto und zieht nach Dillon, Montana. Der Markt reagiert sofort auf diesen strategischen Schritt. Die Aktie schoss am 13. April um über 15 Prozent in die Höhe. Der Wolfram-Produzent rückt damit ins Zentrum der amerikanischen Bemühungen um Rohstoffunabhängigkeit. Allein in den letzten sieben Handelstagen legte das Papier um fast 30 Prozent zu. Auf Jahressicht steht ein massives Plus von knapp 689 Prozent.

Rüstungsaufträge im Visier

Die Wahl des neuen Standorts ist kein Zufall. Almonty baut seine Präsenz in Montana gezielt aus. Dort erwarb das Unternehmen im vergangenen Herbst das Wolfram-Projekt Gentung Browns Lake. Die Anlage soll Ende 2026 wieder produzieren.

Durch den US-Firmensitz qualifiziert sich Almonty leichter für nationale Sicherheitsverträge und Bundesmittel. Amerikanische Rüstungskonzerne suchen dringend Alternativen zu chinesischen Lieferanten. Almonty hat sich dafür in Washington gut vernetzt. Ehemalige US-Generäle sitzen nun im Vorstand. Eine Partnerschaft mit der Beratungsfirma American Defense International flankiert den Kurs auf dem US-Markt.

Harte Frist aus Washington

Ein striktes Gesetz treibt diese Entwicklung an. Ab dem 1. Januar 2027 dürfen US-Rüstungsunternehmen kein Wolfram mehr aus China beziehen. Aktuell kontrolliert die Volksrepublik über 80 Prozent der weltweiten Produktion.

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Das knappe Angebot und westliche Lagerkäufe treiben die Preise extrem. Der Durchschnittspreis für Ammoniumparatungstat (APT) stieg in den letzten zwölf Monaten um 534 Prozent. Er liegt nun bei 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit (MTU).

Kapitalmaßnahmen und Ausbau

Investoren blicken nun auf einen wichtigen Termin. Bis zum 30. April 2026 muss das Unternehmen einen beschlossenen Reverse Split umsetzen. Das Verhältnis liegt bei bis zu fünf zu eins. Details zur Zusammenlegung folgen auf der Hauptversammlung am 8. Juni 2026.

Dort steht auch die Phase-2-Erweiterung der Sangdong-Mine auf der Agenda. Diese soll 2027 abgeschlossen sein und die Verarbeitungskapazität verdoppeln. Bei voller Auslastung deckt allein diese Mine rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas ab. Mit der Frist für den Reverse Split Ende April und dem geplanten kommerziellen Hochlauf in Sangdong im zweiten Quartal 2026 stehen die nächsten operativen Meilensteine bereits fest.

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