Almonty Industries baut seine Präsenz in Nordamerika systematisch aus. Das Unternehmen ist der Montana Mining Association (MMA) beigetreten — ein Schritt, der die Integration in das US-amerikanische Bergbau-Ökosystem vorantreiben soll. Kommuniziert wurde der Beitritt über die koreanische Tochtergesellschaft Almonty Korea Tungsten Corp.
Gentung-Projekt als Kern der US-Strategie
Hintergrund ist die Übernahme des Gentung Tungsten Project im Beaverhead County, Montana, im November 2025. Das Projekt umfasst geschätzte 7,35 Millionen Tonnen Wolframerz. Nach abgeschlossener Erschließung soll die Anlage jährlich 140.000 Tonnen Wolfram produzieren. Die USA haben seit 2015 keine nennenswerte heimische Wolframproduktion mehr — Almonty will diese Lücke schließen und peilt eine Produktionsaufnahme in der zweiten Jahreshälfte 2026 an.
Der MMA-Beitritt ist dabei kein Selbstzweck. Er soll die Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden erleichtern und den Zugang zu technologischen Entwicklungen im Bereich kritischer Mineralien sichern.
Sangdong läuft, Sangdong wächst
Parallel dazu nimmt das Kernprojekt in Südkorea Fahrt auf. Am 17. März 2026 wurde die Sangdong-Mine offiziell in Betrieb genommen. Phase 1 ist angelaufen: Die Aufbereitungsanlage verarbeitet rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr und produziert etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Eine für 2027 geplante Phase-2-Erweiterung soll den Durchsatz auf 1,2 Millionen Tonnen verdoppeln.
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Auf Gesamtbetriebsebene — mit Standorten in Südkorea, Portugal, Spanien und den USA — strebt Almonty an, rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas zu bedienen.
Wachstum mit Verlust
Finanziell zeigt das Geschäftsjahr 2025 ein gemischtes Bild. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wies das Unternehmen einen Nettoverlust von 161,9 Millionen kanadischen Dollar aus — bedingt durch die Investitionen in die Inbetriebnahme von Sangdong und die US-Akquisition.
CEO Lewis Black betonte, der Beitritt zu Branchenverbänden wie der MMA spiegele das Engagement für verantwortungsvolles Management und die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern wider. Der operative Fokus liegt nun auf dem Hochfahren der Sangdong-Produktion und dem Fortschritt des Montana-Projekts bis zur geplanten Produktionsaufnahme Ende 2026.
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