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Symbolbild, KI-generiert

Almonty Aktie: Sangdong startet im März 2026

Almonty baut mit Minen in Südkorea und den USA eine unabhängige Wolfram-Versorgung für den Westen auf. Die Aktie legte im Jahresverlauf massiv zu.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Sangdong-Mine in Südkorea gestartet
  • US-Projekt in Montana geplant
  • Aktienkurs mit 458 Prozent Plus
  • Strategische Position gegen China

Wolfram ist extrem hart, hitzebeständig und unverzichtbar. Ohne das Metall fliegen keine Raketen. Windräder stehen still. Die Rüstungsindustrie und der Tech-Sektor brauchen den Rohstoff dringend. Das Problem: China kontrolliert über 80 Prozent der weltweiten Produktion. Der Westen hat sich in eine gefährliche Abhängigkeit manövriert. Die Folge: ein massives Sicherheitsrisiko. Genau hier positioniert sich Almonty als strategischer Gegenentwurf.

Die geopolitische Lage zwingt westliche Staaten zum Handeln. Die USA haben seit 2015 kein eigenes Wolfram mehr gefördert. Ab dem 1. Januar 2027 greift dort eine harte Frist. Das Pentagon darf den Rohstoff für Rüstungsgüter dann nicht mehr aus bestimmten Ländern beziehen. Auch die Europäische Union stuft Wolfram längst als kritischen Rohstoff ein. Westliche Staaten suchen händeringend nach sicheren Lieferketten.

Südkorea als neues Zentrum

Almonty liefert eine Antwort auf diesen Engpass. Das Herzstück des Konzerns liegt in Südkorea. Die Sangdong-Mine gilt historisch als eines der größten hochgradigen Wolframvorkommen der Welt. Im März 2026 startete der kommerzielle Betrieb. Die Anlage soll zu einer der wichtigsten nicht-chinesischen Quellen aufsteigen.

Südkoreas Regierung stützt das Projekt massiv. Sie hat sogar einen Mindestpreis für die Produktion garantiert. Das schützt das Unternehmen vor gezielten Preismanipulationen am Weltmarkt.

Direkter Draht ins Pentagon

Parallel dazu baut Almonty seine Präsenz in den USA aus. Der Konzern kaufte das Gentung Browns Lake Projekt in Montana. Die Produktion soll dort in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen.

Um nah an der US-Rüstungsindustrie zu sein, verlegte Almonty seinen Hauptsitz nach Dillon in Montana. Ehemalige US-Generäle sitzen mittlerweile im Vorstand. Das Management verknüpft Bergbau direkt mit nationaler Sicherheit.

Massive Kursgewinne

Investoren honorieren diesen strategischen Kurs. Die Aktie schloss am Freitag bei 26,54 Kanadischen Dollar. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein massives Plus von 458 Prozent. Seit Anfang Januar hat sich der Kurs mehr als verdoppelt.

Nach dem Rekordhoch von 33,35 Dollar im April kühlte die Euphorie zuletzt etwas ab. Der Kurs notiert aktuell rund 20 Prozent unter dieser Bestmarke. Das ändert wenig am langfristigen Bild.

Der Aufwärtstrend bleibt intakt. Die Aktie handelt komfortabel über ihrer 200-Tage-Linie von 17,59 Dollar. Ein RSI-Wert von 52,6 zeigt, dass sich der Kurs nach dem steilen Anstieg gesund konsolidiert.

Der globale Hunger nach Wolfram wächst unaufhaltsam. Rüstungsprogramme und die Energiewende treiben die Nachfrage. Almonty hat sich mit seinen Minen in Südkorea und den USA strategisch in Stellung gebracht. Die Produktionsziele für das zweite Halbjahr 2026 in Montana bilden den nächsten konkreten Meilenstein. Liefert das Unternehmen pünktlich, festigt es seine Rolle als zentraler Baustein einer westlichen Rohstoff-Allianz.

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