Südkorea hat ein Problem. Die nationalen Lagerbestände an Molybdän sind unter kritische Schwellenwerte gefallen — die Regierung spricht offiziell von einer Versorgungskrise. Almonty Industries sitzt genau dort, wo die Lösung liegt.
37 Prozent abgebohrt, Ergebnisse stimmen
Das Unternehmen hat sein Bohrprogramm am Sangdong Molybdän-Projekt beschleunigt. Bislang sind 37 Prozent der geplanten Kampagne abgeschlossen — 26 Bohrlöcher über insgesamt 12.000 Meter. Die bisherigen Analyseergebnisse bestätigen Mineralgehalte, die mit historischen Explorationsdaten übereinstimmen. Das Erzkörper-Profil bleibt konsistent.
Das Projekt liegt direkt neben Almontys Sangdong Wolfram-Mine in der Provinz Gangwon. Die Nähe zur bestehenden Infrastruktur ist kein Zufall: Das Unternehmen will den Übergang in den aktiven Abbau ohne Verzögerung schaffen.
Molybdän ist ein Schlüsselmetall für hitzebeständigen Stahl, Luft- und Raumfahrtlegierungen sowie die Halbleiterfertigung. Globale Lieferketten stehen unter Druck, weil dominante Produzenten Exportbeschränkungen verhängt haben. Almonty positioniert sich als inländischer Lieferant für westlich ausgerichtete Technologie- und Verteidigungsindustrien.
Kasse voll, Index-Aufnahme naht
Die operative Lage hat sich deutlich verbessert. Im ersten Quartal 2026 erzielte Almonty einen positiven operativen Cashflow von 9,7 Millionen Dollar — nach einem Mittelabfluss von 4,4 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Kasse hielt zum 31. März 259,9 Millionen Dollar.
Ein technischer Katalysator folgt am 29. Juni: Almonty wird offiziell in den Russell 1000 und Russell 3000 aufgenommen. Index-Fonds und passive ETFs, die diese Benchmarks abbilden, müssen die Aktie dann zwingend kaufen.
Kurs verdreifacht — aber unter Jahreshoch
Die Aktie notiert aktuell bei 26,86 CAD, ein Plus von 1,32 Prozent auf Tagesbasis. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs mehr als verdoppelt — ein YTD-Zuwachs von 123 Prozent. Vom Jahreshoch bei 33,35 CAD, erreicht Mitte April, trennen die Aktie noch knapp 20 Prozent.
Die verbleibenden 63 Prozent des Bohrprogramms sollen in den nächsten zwei bis vier Wochen abgeschlossen sein. Mit den dann vorliegenden vollständigen Analyseergebnissen wird sich zeigen, ob die Ressource die Erwartungen für einen zügigen Produktionsstart trägt.
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