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Almonty Aktie: Perspektive erweitert!

Mehrere Analysehäuser erhöhen ihre Kursziele für Almonty Industries deutlich, gestützt auf strukturelle Angebotsknappheit bei Wolfram und den Produktionsstart der Sangdong-Mine.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • DA Davidson und B. Riley erhöhen Kursziele deutlich
  • Strukturelle Knappheit treibt Wolframpreise stark an
  • Sangdong-Mine in Südkorea hat Produktion aufgenommen
  • Institutionelles Interesse und Fondsbeteiligungen steigen rasant

Mehrere Analysehäuser haben ihre Kursziele für Almonty Industries innerhalb weniger Wochen deutlich angehoben – und das inmitten einer strukturellen Verschiebung am globalen Wolframmarkt. Kurz vor der Quartalspräsentation am 19. März verdichten sich die Signale.

Kurszielerhöhungen in rascher Folge

DA Davidson hob das Kursziel am vergangenen Freitag von US$ 18,00 auf US$ 25,00 an und bekräftigte die Kaufempfehlung. Bereits im Februar hatte die Bank das Ziel von US$ 12,00 auf US$ 18,00 erhöht. Als Begründung nennt das Institut aktualisierte Preisannahmen für Wolfram sowie eine strukturelle Angebotsknappheit. Der wöchentliche Fastmarkets-Benchmark liege dauerhaft über US$ 2.000 je metrischer Tonneneinheit, und das globale Minenvolumen sei „extrem begrenzt“. Die Langfrist-Preisannahmen des Hauses gelten bis etwa 2028.

B. Riley Financial zog nach und erhöhte sein Ziel von US$ 10,00 auf US$ 17,00, ebenfalls mit Kaufempfehlung. Den deutlichsten Schritt vollzog Couloir Capital: Das Researchhaus mehr als verdoppelte seine faire Wertschätzung von CAD 7,69 auf CAD 19,30 – ein Anstieg von über 150 %. Hintergrund ist eine deutlich höhere Langfristpreisannahme für Wolfram sowie das anhaltende Angebots-Nachfrage-Ungleichgewicht.

Strukturelle Angebotsknappheit als Fundament

China kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Wolframangebots und verschärfte Ende 2025 seine Exportrestriktionen erheblich. Laut BMO Capital Markets kamen die chinesischen Exporte zeitweise vollständig zum Erliegen – was den Preisanstieg von über 160 Prozent im Jahr 2025 mitverursachte. Der Trend setzt sich in 2026 fort.

Zusätzlichen Druck erzeugt ein geplantes US-Verteidigungsministeriumsverbot für Wolfram aus China, Russland und Nordkorea, das ab dem 1. Januar 2027 gelten soll. Westliche Abnehmer beginnen bereits, ihre Lieferketten umzustellen. CEO Lewis Black bestätigte, dass Kunden aufgrund der realen Knappheit höhere Preise akzeptierten.

Sangdong läuft an – Zahlen folgen am 19. März

Das Herzstück der operativen Entwicklung ist die Sangdong-Mine in der südkoreanischen Provinz Gangwon. Mit dem aktiven Bergbaubetrieb seit Dezember 2025 hat das Unternehmen einen entscheidenden Schritt vollzogen. Die Mine gilt als eine der bedeutendsten Wolframlagerstätten weltweit, mit Reserven von 7,9 Millionen Tonnen. Ziel der Phase II, geplant bis 2027, ist eine jährliche Kapazität von bis zu 1,2 Millionen Tonnen.

Darüber hinaus stehen eine Kapazitätserweiterung der Panasqueira-Mine in Portugal, das Molybdänprojekt Sangdong sowie das US-Projekt Gertung Browns Lake auf der Agenda – Letzteres könnte in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein.

Das institutionelle Interesse hat merklich zugenommen: Die Zahl der investierten Fonds stieg im vergangenen Quartal um über 55 Prozent auf 107. Van Eck Associates baute seine Position auf 11,24 Millionen Aktien aus – ein Anstieg von 13.295 Prozent. Weitere nennenswerte Positionen halten Encompass Capital Advisors mit rund US$ 25,6 Millionen und Next Century Growth Investors mit etwa US$ 16,3 Millionen. Zur Finanzierung schloss Almonty 2025 zwei Kapitalmaßnahmen in den USA ab, die brutto über US$ 219 Millionen einbrachten.

Am 19. März legt Almonty seine Quartalszahlen vor – der erste Bericht, der den kombinierten Effekt aus Produktionshochlauf und erhöhten Wolframpreisen abbildet. Nach einer Kursrally von über 800 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten lässt die Bewertung wenig Spielraum für operative Rückschläge oder nachgebende Wolframpreise.

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Diskussion zu Almonty

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.