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Symbolbild, KI-generiert

Almonty Aktie: 5,3 Millionen Verlust trotz 25,4 Mio. Umsatz

Almonty Industries verzeichnet Umsatzwachstum, bleibt aber mit Nettoverlust in der Hochlaufphase der Sangdong-Mine.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz von 25,4 Mio. CAD erzielt
  • Nettoverlust von 5,3 Mio. CAD
  • Sangdong-Mine als strategischer Treiber
  • Kurs mit 21% Monatsverlust

Knapp 600 Prozent Kursgewinn in zwölf Monaten — und trotzdem steht Almonty Industries noch immer vor der entscheidenden Frage: Wann wird aus dem Wolfram-Projekt echtes Geld? Die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 liefern erste Antworten, aber auch neue Unsicherheiten.

Umsatz ja, Gewinn noch nicht

Almonty erzielte im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 25,4 Millionen Kanadischen Dollar. Unterm Strich blieb ein Nettoverlust von 5,3 Millionen Dollar. Das Unternehmen befindet sich mitten im Hochfahren seiner Sangdong-Mine in Südkorea — Verluste in dieser Phase sind strukturell erklärbar, aber für Anleger bleibt der Übergang zur Profitabilität das zentrale Thema.

Der Kurs spiegelt die Spannung wider. Freitag schloss die Aktie bei 25,36 Kanadischen Dollar, ein Minus von gut zwei Prozent auf Tagesbasis. Auf Monatssicht hat die Aktie rund 21 Prozent verloren. Der RSI liegt bei 70 — technisch im überkauften Bereich, was auf kurzfristigen Verkaufsdruck hindeutet.

Sangdong als strategisches Ass

Der eigentliche Treiber bleibt die Sangdong-Mine. Wolfram gilt als kritischer Rohstoff für Verteidigung, Halbleiter und Luft- und Raumfahrt. China dominiert die globale Produktion. Almonty positioniert sich als einer der wenigen westlichen Alternativen — mit langfristigen Abnahmeverträgen als Rückendeckung.

Mitte Mai präsentierte das Management auf dem Critical Minerals Institute Summit und der Bank of America Metals Conference. Beide Auftritte betonten die Rolle des Unternehmens in der Absicherung westlicher Lieferketten. Hinzu kommt ein strukturelles Nachfrageargument: Neue Anwendungen wie Wolfram-Draht für Photovoltaik sollen den Markt jährlich um 4.000 bis 5.000 Tonnen zusätzliche Nachfrage erweitern.

Bewertung mit großer Spanne

Marktschätzungen zur fairen Bewertung reichen von 1 bis 58 Kanadischen Dollar je Aktie. Diese enorme Bandbreite zeigt, wie stark das Ergebnis vom Erfolg der Sangdong-Hochlaufphase abhängt. Wer optimistisch ist, sieht ein Unternehmen kurz vor dem Durchbruch zur Cashflow-Maschine. Wer skeptisch bleibt, gewichtet die laufenden Verluste und das Verwässerungsrisiko höher.

Das 52-Wochen-Tief lag bei 3,56 Dollar — der aktuelle Kurs ist mehr als das Siebenfache davon. Vom Allzeithoch bei 32,07 Dollar im April fehlen noch knapp 21 Prozent. Die zweite Jahreshälfte 2026 wird zeigen, ob Sangdong die Produktionsstabilität erreicht, die für eine nachhaltige Neubewertung nötig ist.

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Diskussion zu Almonty

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