Südkorea geht ein kritisches Industriemetall aus. Die Folge: Die Regierung ruft private Unternehmen zur Sicherung von Molybdän auf. Almonty Industries reagiert auf diesen nationalen Engpass und drückt beim Sangdong-Projekt aufs Tempo.
Das kanadische Bergbauunternehmen hat mittlerweile rund 37 Prozent seines groß angelegten Bohrprogramms abgeschlossen. Die ersten Ergebnisse bestätigen die historischen Daten. Das ist ein wichtiges Signal für die weitere Projektentwicklung. Insgesamt plant Almonty 26 Bohrlöcher.
Hohe Nachfrage trifft auf leere Lager
Molybdän ist für viele Hochtechnologien unverzichtbar. Die Luftfahrt, die Rüstungsindustrie und der Halbleitersektor benötigen das Metall dringend. Auch erneuerbare Energien treiben die weltweite Nachfrage an. Südkoreas nationale Reserven reichen dafür nicht mehr aus.
Almonty will daher keine Zeit verlieren. Sobald die Ausdehnung des Erzkörpers vollständig bestätigt ist, soll der Abbau direkt starten. Parallel betreibt der Konzern die historische Sangdong-Mine. Sie gilt als eine der größten Wolfram-Lagerstätten außerhalb Chinas.
Massive Kursgewinne auf Jahressicht
An der Börse honorieren Investoren diese strategische Ausgangslage. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein massives Plus von rund 450 Prozent. Aktuell notiert der Titel bei 25,78 Kanadischen Dollar. Damit hat sich der Kurs seit Januar mehr als verdoppelt.
Vom Rekordhoch im April hat sich die Aktie mittlerweile um gut 22 Prozent entfernt. Der Kurs konsolidiert derzeit knapp unter der 50-Tage-Linie. Für den nächsten Ausbruch nach oben braucht der Markt nun die finalen Daten aus dem verbleibenden Bohrprogramm.
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