Südkorea geht das Molybdän aus. Die Regierung drängt private Unternehmen zur Eile bei der Beschaffung. Genau hier setzt Almonty Industries an. Das Unternehmen liefert nun erste Ergebnisse aus seinem Bohrprogramm am Sangdong-Projekt.
Tempo am Sangdong-Projekt
Die Kanadier untersuchen derzeit die Erzkörper neben ihrer bestehenden Wolframmine. Bisher hat das Team knapp 40 Prozent der geplanten Bohrungen abgeschlossen. Die ersten Laborwerte bestätigen dabei die historischen Daten. Almonty will die Arbeiten nun spürbar beschleunigen. Das Ziel: Ein zügiger Abbau, sobald die genaue Größe des Vorkommens feststeht.
Molybdän ist ein gefragter Rohstoff. Rüstungsindustrie, Halbleiterhersteller und der Sektor für erneuerbare Energien brauchen das Metall dringend. Entsprechend kletterte der Spotpreis auf Jahressicht um gut 23 Prozent nach oben. Almonty hat sich für diesen Markt bereits positioniert. Ein bestehender Abnahmevertrag mit dem Industriekonzern SeAH sichert künftige Verkäufe ab.
Massive Kursgewinne
Am Aktienmarkt honorieren Investoren diese Fantasie. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von rund 122 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Gewinn von 461 Prozent auf der Kurstafel. Aktuell pendelt die Aktie bei 26,67 Kanadischen Dollar.
Ein Selbstläufer ist das Projekt keineswegs. Das Management muss zunächst den Hochlauf der benachbarten Wolframmine meistern. Parallel dazu bergen die unklare Größe der Molybdän-Ressource und frühere Verluste konkrete Finanzierungsrisiken. Die extrem hohe Volatilität der Aktie von fast 99 Prozent zeigt die Nervosität deutlich. Jeder weitere Bohrerfolg muss nun beweisen, ob die aktuelle Bewertung trägt.
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