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Symbolbild, KI-generiert

Almonty Aktie: 300-Millionen-Rückkauf über drei Jahre

Wolframproduzent Almonty kündigt Aktienrückkauf über 300 Mio. USD an. Operative Wende durch Sangdong-Mine, Börsenfokus nun auf Nasdaq.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rückkauf von bis zu 14,4 Mio. Aktien
  • Umsatzwachstum von 498 Prozent
  • EBITDA dreht in die Gewinnzone
  • Börsenrückzug von TSX vollzogen

Almonty Industries hat ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm auf den Weg gebracht. Der Wolframproduzent will über die kommenden drei Jahre bis zu 14,4 Millionen eigene Aktien zurückkaufen, das entspricht rund fünf Prozent der ausstehenden Anteile. Das Volumen ist mit bis zu 300 Millionen US-Dollar veranschlagt.

Der Markt reagierte positiv: Die an der Nasdaq gehandelte Aktie legte auf 18,51 US-Dollar zu, ein Plus von 4,64 Prozent. Im heimischen kanadischen Handel notierte das Papier zugleich bei 15,51 kanadischen Dollar nahezu unverändert.

Starkes Zahlenwerk untermauert die Entscheidung

Der Rückkauf fällt mit einem kräftigen Wachstumsschub zusammen. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Almonty einen Umsatz von 43 Millionen kanadischen Dollar, ein Anstieg von 498 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA drehte von minus 4,8 Millionen auf plus 17,6 Millionen kanadische Dollar. Treiber dieser Entwicklung ist der Hochlauf der Sangdong-Mine in Südkorea, die zunehmend zur zentralen Ertragsquelle des Unternehmens wird.

Vor diesem Hintergrund liest sich das Rückkaufprogramm als Signal des Managements, dass es die Aktie trotz der jüngsten Kursgewinne für unterbewertet hält – gestützt durch operative Substanz statt bloßer Ankündigung.

Rückzug von der TSX bereits vollzogen

Parallel zur operativen Wende hat Almonty seine Börsenstruktur neu geordnet. Der freiwillige Rückzug von der Toronto Stock Exchange wurde zum Handelsschluss am 31. Juli vollzogen, das Unternehmen konzentriert seine Notierung damit vollständig auf die Nasdaq. Für Anleger bedeutet das: Wer die Aktie weiter handeln will, muss dies künftig über die US-Börse tun.

Der Rückzug fällt in eine Phase, in der die Aktie seit dem Delisting-Termin um gut ein Fünftel nachgegeben hat, bevor die jüngste Rückkauf-Nachricht neuen Schwung brachte. Die Bündelung der Liquidität an einem einzigen Handelsplatz gilt gemeinhin als Versuch, die Sichtbarkeit bei US-Investoren zu erhöhen – gerade für ein Unternehmen, das mit Wolfram einen als kritisch eingestuften Rohstoff fördert.

Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial

Die Erwartungshaltung am Markt bleibt trotz der Kursschwankungen optimistisch. Ein Kursziel von 27,80 kanadischen Dollar würde gegenüber dem zuletzt genannten kanadischen Kursniveau von 15,51 Dollar ein Aufwärtspotenzial von 79,2 Prozent bedeuten. Die Handelsspanne der vergangenen 52 Wochen reicht von 5,35 bis 33,35 kanadische Dollar und zeigt, wie volatil das Papier in der jüngeren Vergangenheit gehandelt wurde.

Für Anleger verdichten sich damit zwei Erzählstränge: Ein operativ zunehmend profitables Unternehmen mit wachsendem Wolfram-Geschäft trifft auf eine strukturelle Neuausrichtung der Börsennotierung – und nun auf ein Kapitalrückführungsprogramm, das dem Management zufolge die eigene Einschätzung einer Unterbewertung unterstreichen soll.

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Diskussion zu Almonty

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