Startseite » Aktien » Allwyn: FIFA-Partnerschaft für WM 2026

Allwyn: FIFA-Partnerschaft für WM 2026

Trotz WM-Deal mit Betano fällt die Allwyn-Aktie auf ein neues Jahrestief. Investoren warten auf Quartalszahlen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Betano wird WM-Turnier-Supporter
  • Aktie fällt auf neues 52-Wochen-Tief
  • Finanzchef betont operative Stabilität
  • Quartalszahlen im Juni erwartet

Eine WM-Partnerschaft sollte normalerweise für Aufwind sorgen. Bei Allwyn trifft die positive Nachricht auf einen anhaltenden Abwärtstrend. Die Aktie des Glücksspielkonzerns notiert nahe ihrem Rekordtief.

FIFA-Partner und fusionierter Konzern

Betano, die Kernmarke der neu formierten Allwyn AG, wird offizieller „Tournament Supporter“ der Fußball-WM 2026. Die Vereinbarung gilt für Europa und Südamerika und umfasst Werberechte in den Stadien sowie digitale Vermarktung während des Turniers in Nordamerika. Das Management setzt auf die Partnerschaft, um die Marke über die Kernmärkte Griechenland und Zypern hinaus bekannt zu machen.

Der Schritt erfolgt nach der Fusion von Allwyn International mit der griechischen OPAP. Seit dem Zusammenschluss operiert die Gruppe als Allwyn AG – und zählt zu den größten börsennotierten Lotterie- und Glücksspielanbietern weltweit.

Gegenwind an der Börse

Der Aktienkurs zeigt von den strategischen Plänen wenig beeindruckt. Am Montag fiel das Papier auf 11,93 Euro – ein neues 52-Wochen-Tief. Am Dienstag notierte es kaum verändert bei knapp 12 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf 36 Prozent. Der Kurs liegt 13 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 13,83 Euro.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei OPAP?

Finanzvorstand Kenneth Morton hatte bereits vergangene Woche versucht, die Wogen zu glätten. Die operative Entwicklung liege im Rahmen der im März ausgegebenen Prognosen, betonte er. Die aktuelle Bewertung spiegele nicht die langfristige Ertragskraft des fusionierten Unternehmens wider.

Ausblick: Quartalszahlen und neue Struktur

Die Investoren richten den Blick nun auf die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026. Die Zahlen werden im Juni erwartet und erstmals zeigen, ob die Integration von OPAP in die Allwyn-Struktur die erhofften Synergien bringt.

Hinzu kommen zwei weitere Großprojekte: Die geplante Sitzverlegung des Konzerns von Luxemburg in die Schweiz soll die Konzernstruktur straffen. Eine Zweitnotierung in London oder New York bleibt ebenfalls auf der Agenda – mit dem Ziel, den Zugang zu globalem Kapital zu verbessern und die Liquidität der Aktie zu erhöhen. Die Quartalszahlen im Juni könnten der erste Lackmustest werden, ob die Strategie greift.

Anzeige

OPAP-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue OPAP-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:

Die neusten OPAP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für OPAP-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

OPAP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu OPAP

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.