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Allwyn: 35 Prozent Minus seit Jahresbeginn

Trotz operativer Rekorde und einer Sonderausschüttung verliert die Allwyn-Aktie seit Jahresbeginn über ein Drittel an Wert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie fällt auf neues Jahrestief
  • Sonderdividende von 0,80 Euro ausgezahlt
  • Bruttospielertrag steigt auf 2,4 Milliarden
  • Quartalszahlen für Juni erwartet

Neuer Name, neue Struktur und eine Sonderausschüttung — eigentlich liefert die Allwyn AG genug Stoff für eine positive Story. An der Börse kommt davon bisher wenig an. Die Aktie markierte am Dienstag bei 12,19 Euro ein neues Jahrestief.

Der Konzern hat seine Verwandlung von der griechischen OPAP S.A. zur global agierenden Allwyn AG formal abgeschlossen. Seit kurzem notiert das Papier unter dem Ticker ALWN an der Athener Börse. Hinter der Umbenennung steht die Fusion der Allwyn International mit dem griechischen Glücksspiel-Urgestein OPAP.

Um die Aktionäre bei der Stange zu halten, floss am 4. Mai eine Sonderdividende von 0,80 Euro je Aktie. Parallel dazu konnten Anleger den Betrag über eine Scrip-Option direkt in neue Anteile reinvestieren. Der Handel dieser jungen Aktien startete zeitgleich mit der Auszahlung.

Operativ zeigte die Kurve zuletzt nach oben. Im Geschäftsjahr 2025 erreichte der Bruttospielertrag nach vorläufigen Zahlen rund 2,4 Milliarden Euro.

Damit setzte sich der Trend aus dem Vorjahr fort. Damals kletterten die Erlöse um zehn Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Besonders das Online-Glücksspiel und Sportwetten trieben diese Entwicklung voran.

Trotz dieser Wachstumszahlen spiegelt der Aktienkurs den operativen Fortschritt nicht wider. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 35 Prozent.

Die Veröffentlichung der ungeprüften Ergebnisse für das erste Quartal 2026 sowie ein Trading-Update sind für Juni geplant. Diese Daten liefern die nächste Gelegenheit, die Profitabilität der neuen Konzernstruktur objektiv zu bewerten.

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Diskussion zu OPAP

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.