Neuer Name, neue Struktur und eine Sonderausschüttung — eigentlich liefert die Allwyn AG genug Stoff für eine positive Story. An der Börse kommt davon bisher wenig an. Die Aktie markierte am Dienstag bei 12,19 Euro ein neues Jahrestief.
Der Konzern hat seine Verwandlung von der griechischen OPAP S.A. zur global agierenden Allwyn AG formal abgeschlossen. Seit kurzem notiert das Papier unter dem Ticker ALWN an der Athener Börse. Hinter der Umbenennung steht die Fusion der Allwyn International mit dem griechischen Glücksspiel-Urgestein OPAP.
Um die Aktionäre bei der Stange zu halten, floss am 4. Mai eine Sonderdividende von 0,80 Euro je Aktie. Parallel dazu konnten Anleger den Betrag über eine Scrip-Option direkt in neue Anteile reinvestieren. Der Handel dieser jungen Aktien startete zeitgleich mit der Auszahlung.
Operativ zeigte die Kurve zuletzt nach oben. Im Geschäftsjahr 2025 erreichte der Bruttospielertrag nach vorläufigen Zahlen rund 2,4 Milliarden Euro.
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Damit setzte sich der Trend aus dem Vorjahr fort. Damals kletterten die Erlöse um zehn Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Besonders das Online-Glücksspiel und Sportwetten trieben diese Entwicklung voran.
Trotz dieser Wachstumszahlen spiegelt der Aktienkurs den operativen Fortschritt nicht wider. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 35 Prozent.
Die Veröffentlichung der ungeprüften Ergebnisse für das erste Quartal 2026 sowie ein Trading-Update sind für Juni geplant. Diese Daten liefern die nächste Gelegenheit, die Profitabilität der neuen Konzernstruktur objektiv zu bewerten.
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