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Symbolbild, KI-generiert

Allianz Aktie: Tochter schlägt Alarm!

Trade prognostiziert für 2026 einen dramatischen Anstieg der Firmenpleiten weltweit. Gleichzeitig fordern Autoversicherer weitere Preiserhöhungen aufgrund explodierender Ersatzteilpreise.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Deutschland erreicht Zwölf-Jahres-Hoch bei Insolvenzen
  • KI-Blase könnte 4.000 zusätzliche Pleiten auslösen
  • Autoversicherer erhöhen Prämien um bis zu 15 Prozent
  • Ersatzteilpreise um 80 Prozent in zehn Jahren gestiegen

Die Allianz-Tochter Trade prognostiziert für 2026 einen dramatischen Anstieg der Firmeninsolvenzen weltweit – bereits der fünfte Anstieg in Serie. Deutschland wird mit 24.500 Fällen ein Zwölf-Jahres-Hoch erreichen. Das dürfte die Geschäfte des Versicherungsriesen erheblich belasten.

Die Warnsignale häufen sich: Handelskonflikte könnten Unternehmen in die Knie zwingen, Start-up-Boom und eine mögliche KI-Blase verstärken die Risiken zusätzlich. Allein ein Platzen der Künstliche-Intelligenz-Euphorie würde in Deutschland 4.000 zusätzliche Insolvenzen auslösen – ein Schreckensszenario für Versicherer.

Versicherungsbranche unter Druck

Zeitgleich stehen die deutschen Autoversicherer vor enormen Herausforderungen. Nach Milliarden-Verlusten in den letzten Jahren mussten sie drastische Preiserhöhungen durchsetzen: Haftpflicht-Prämien stiegen 2025 um fast zehn Prozent, Vollkasko-Tarife sogar um über 15 Prozent.

Doch selbst diese drastischen Maßnahmen reichen nicht aus. Hannover Rück, der größte Kfz-Rückversicherer für Deutschland, fordert für 2026 weitere Preiserhöhungen von fünf bis sechs Prozent. Der Grund: Ersatzteilpreise explodierten um 80 Prozent in nur zehn Jahren – fast dreimal stärker als die allgemeine Inflation.

Düstere Aussichten trotz leichter Erholung

Immerhin: 2025 dürften die Kfz-Versicherer nach Jahren roter Zahlen wieder 1,4 Milliarden Euro Gewinn einfahren. Doch bereits für 2026 rechnet die Branche mit einem Rückgang auf 1,2 Milliarden Euro – bei weiter steigenden Schadenkosten und höheren Naturkatastrophen-Schäden.

Für Allianz bedeutet diese Gemengelage erhebliche Belastungen: steigende Insolvenzen bei Geschäftskunden belasten die Kreditversicherung, während das profitable Kfz-Geschäft unter extremem Kostendruck steht. Die bevorstehenden Quartalszahlen dürften zeigen, wie gut der Konzern diese Herausforderungen meistert.

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