Bei der Allianz läuft der Countdown: Am 26. Februar legt der Versicherer vorläufige Zahlen für 2025 vor – und damit den wohl wichtigsten Pflichttermin der nächsten Wochen. Für Anleger geht es dabei nicht nur um das operative Bild, sondern vor allem um ein Detail, das häufig die Stimmung prägt: den Dividendenvorschlag.
Genau hier steckt der kurzfristige Spannungsbogen. Denn mit den Jahreszahlen kommen meist auch Signale zur Kapitalpolitik – und damit potenzielle Impulse für den Kurs.
- Nächster Ergebnistermin: 26. Februar 2026 (vorläufige Zahlen 2025)
- Begleitend angekündigt: Dividendenvorschlag sowie Analysten- und Medienkonferenz
- Weitere Fixtermine: 13. März (Geschäftsbericht), 7. Mai (Hauptversammlung), 13. Mai (Q1-Zahlen 2026)
- Kursdaten (Freitag): Schlusskurs 371,80 €, Tagesplus 0,68%; auf 30 Tage -4,79%
Warum der 26. Februar wichtig ist
Der Termin bündelt gleich mehrere Bausteine, die den Markt typischerweise bewegen: Ergebnisqualität, Ausblick-Charakter der Kommunikation – und eben die Dividende. Besonders aufmerksam dürfte verfolgt werden, ob der Vorstand neben den Kennzahlen auch Hinweise gibt, wie es mit dem laufenden Aktienrückkaufprogramm weitergeht oder welche Akzente die Allianz in der strategischen Ausrichtung setzen will.
Ein Blick auf die jüngste Kurslage zeigt: Rückenwind ist nicht durchgehend da. Der Kurs liegt mit 371,80 € leicht unter dem 50-Tage-Durchschnitt (383,99 €), aber über dem 200-Tage-Durchschnitt (361,76 €). Das wirkt wie ein Markt, der noch abwägt – nicht wie einer, der schon klar entschieden hat.
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Branche: Gegenwind bleibt komplex
Der europäische Versicherungssektor navigiert weiter durch ein anspruchsvolles Umfeld. Im Quelltext werden dabei drei Treiber hervorgehoben: Zinsumfeld, Naturkatastrophen-Schäden und Digitalisierung. Zusätzlich rückt ein weiteres Thema stärker nach vorn: Laut Allianz Risk Barometer 2026 ist Künstliche Intelligenz erstmals unter die Top-3-Geschäftsrisiken aufgestiegen – ein Punkt, der auch Versicherer zunehmend direkt betrifft.
Mögliche Kurstreiber – und was danach kommt
Was könnte am 26. Februar konkret für Bewegung sorgen? Der Quelltext nennt zwei klare Hebel: ein Übertreffen der Prognosen oder ein höherer Dividendenvorschlag als erwartet. Außerdem würden Aussagen zum Aktienrückkauf und zur Strategie im Asset-Management besondere Aufmerksamkeit bekommen.
Der Fahrplan danach ist eng getaktet: Am 13. März folgt der Geschäftsbericht, am 7. Mai die Hauptversammlung – dort könnten dann auch mittelfristige Leitplanken und mögliche Kapitalmaßnahmen sichtbarer werden. Am 13. Mai setzt die Allianz mit den Q1-Zahlen 2026 den nächsten operativen Datenpunkt.
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