Der Mai wird für Allianz-Aktionäre zum Monat der Wahrheit. Innerhalb weniger Tage bündeln sich Hauptversammlung, eine historische Dividendenzahlung und die ersten Quartalszahlen. Das treibt die Erwartungen an den Münchner Versicherer auf einen neuen Höhepunkt.
Neue Spielregeln für den Vorstand
Am 7. Mai treffen sich die Anteilseigner in der Münchner Olympiahalle. Neben der üblichen Agenda steht ein spürbar verschärftes Vergütungssystem zur Abstimmung. Die Langfristboni des Managements verfallen künftig deutlich schneller.
Unterschreitet die Allianz-Aktie den Branchenindex über vier Jahre um mehr als 25 Prozentpunkte, entfällt die variable Vergütung komplett. Bisher lag diese Toleranzgrenze doppelt so hoch. Parallel dazu verabschiedet sich Aufsichtsratschef Michael Diekmann nach langjähriger Amtszeit in den Ruhestand.
Milliarden für die Aktionäre
Das finanzielle Highlight bleibt die geplante Rekorddividende. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen 17,10 Euro je Aktie vor, was einem Aufschlag von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Wer profitieren will, muss die Papiere spätestens am Tag der Hauptversammlung im Depot halten.
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Das Fundament dafür lieferte das vergangene Geschäftsjahr. Der DAX-Konzern erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden Euro und erreichte damit das obere Ende der eigenen Zielspanne. Flankiert wird die Ausschüttung von einem laufenden Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2,5 Milliarden Euro.
Der Blick auf das erste Quartal
An der Börse honorieren Investoren die Entwicklung. Mit einem Schlusskurs von 390,00 Euro am Freitag notiert das Papier nur noch hauchdünn unter seinem 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht der vergangenen vier Wochen steht ein sattes Kursplus von knapp zehn Prozent auf der Tafel.
Ob diese Bewertung gerechtfertigt ist, zeigt sich am 13. Mai. Dann öffnet der Versicherer die Bücher für das erste Quartal. Das Management peilt für das Gesamtjahr erneut ein operatives Ergebnis von rund 17 Milliarden Euro an. Behauptet sich das Auftaktquartal auf diesem Niveau, rückt ein Ausbruch über das bisherige Jahreshoch in greifbare Nähe.
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