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Allianz Aktie: Plötzlicher Absturz!

Die Allianz-Aktie verliert binnen einer Woche über 15 Prozent vom Rekordniveau. Analysten bewerten die Lage unterschiedlich, während der Konzern interne Weichen stellt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Massiver Kursverlust von fast 16 Prozent in einer Woche
  • Technische Indikatoren deuten auf überverkaufte Lage hin
  • Analystenziele reichen von 360 bis 431 Euro
  • Neue Vorstandsmitglieder sollen Vertriebskraft stärken

Nach einem triumphalen Börsenjahr 2025 erleben Anleger der Allianz derzeit ein böses Erwachen. Binnen nur einer Woche verlor der DAX-Schwergewichtler massiv an Boden und korrigierte vom jüngsten Rekordhoch um über 15 Prozent. Während die operative Lage stabil scheint, stellt sich am Markt die drängende Frage: Ist dieser heftige Rücksetzer eine überfällige Bereinigung oder der Beginn einer größeren Trendwende?

Die Lage auf einen Blick:
* Wochenverlust: -15,74 % (Stand Freitag)
* Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -15,74 %
* RSI (14 Tage): 37,3
* Volatilität (30 Tage): 68,05 %

Rücksetzer nach der Rekordjagd

Noch am zweiten Weihnachtsfeiertag 2025 markierte das Papier ein beeindruckendes 52-Wochen-Hoch bei 460,12 Euro. Doch die Euphorie verflog zum Jahreswechsel schlagartig. Der Kurs rutschte bis zum Handelsschluss am Freitag auf 387,70 Euro ab.

Trotz dieses massiven Dämpfers bleibt das übergeordnete Bild über zwölf Monate mit einem Plus von knapp 31 Prozent positiv. Der aktuelle Abverkauf hat jedoch die technische Situation deutlich verändert. Mit einem RSI von 37,3 nähert sich die Aktie allmählich dem überverkauften Bereich, was kurzfristig auf eine Gegenbewegung hindeuten könnte. Die extrem hohe Volatilität von über 68 Prozent mahnt jedoch weiterhin zur Vorsicht.

Analysten und wichtige Marken

Marktbeobachter richten den Blick nun auf die Unterstützungszonen. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 377,02 Euro rückt als mögliche Auffanglinie in den Fokus. Hält dieser Bereich nicht, könnte der Verkaufsdruck zunehmen.

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Fundamental gehen die Meinungen auseinander, wobei die Kursziele angesichts des jüngsten Absturzes neu bewertet werden müssen. Das Bankhaus Berenberg zeigte sich zuletzt optimistisch mit einem Ziel von 431 Euro – ein Niveau, das nun wieder deutliches Aufholpotenzial impliziert. JP Morgan agiert mit einer neutralen Einstufung und einem Ziel von 360 Euro deutlich defensiver und liegt damit näher an der aktuellen Realität.

Operative Weichenstellung

Ungeachtet der Turbulenzen an der Börse schafft der Konzern intern klare Fakten. Zum 1. Januar 2026 traten wichtige Personaländerungen in Kraft: Nicole Weyerstall übernimmt das Vorstandsressort für den Maklervertrieb, während Hanno Wienhausen die Führung der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG antritt. Diese Schritte sollen die Vertriebskraft stärken und die operative Basis für die kommenden Quartale sichern.

Das Fazit fällt angesichts der hohen Volatilität gemischt aus. Der Absturz um fast 16 Prozent in nur sieben Tagen hat viel Porzellan zerschlagen. Anleger sollten genau beobachten, ob die Aktie im Bereich von 377 Euro einen Boden findet. Gelingt dort eine Stabilisierung, bietet das niedrige Kursniveau im Vergleich zum Dezember-Hoch eine interessante Einstiegschance für Risikobewusste.

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