Der Münchner Versicherungsriese hat 2025 mit einem Plus von 32 Prozent den Markt deutlich geschlagen. Doch nach dem jüngsten Rekordhoch bei 392,40 Euro mehren sich die Zeichen für eine technische Verschnaufpause. Am Freitag gab das Papier im Xetra-Handel leicht nach und notierte bei 389,70 Euro.
Die wichtigsten Fakten:
- Jahresperformance 2025: +32,0 Prozent
- 52-Wochen-Spanne: 286,60 bis 392,40 Euro
- Durchschnittliches Kursziel der Analysten: 372,43 Euro
- Prognostizierte Dividende 2025: 16,96 Euro je Aktie
- Marktkapitalisierung: rund 149 Milliarden Euro
Bewertung läuft voraus
Die aktuelle Kursschwäche ist keine Überraschung. Nach dem Erreichen eines neuen Jahreshochs Ende Dezember setzten Gewinnmitnahmen ein – ein typisches Muster auf diesem Niveau. Bemerkenswert ist jedoch die Diskrepanz zwischen Börsenkurs und Analystenmeinung: Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 372,43 Euro deutlich unter dem aktuellen Niveau. Der Markt preist offenbar mehr Optimismus ein, als die Fundamentaldaten laut Expertenkonsens hergeben.
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Ein stabilisierender Faktor bleibt die Dividende. Mit einer prognostizierten Ausschüttung von 16,96 Euro bietet die Aktie beim aktuellen Kurs eine solide Rendite, die das Papier für langfristige Anleger attraktiv macht.
USA-Expansion im Asset Management
Parallel zur Kursentwicklung treibt der Konzern den strategischen Umbau voran. Im Fokus steht der Ausbau des Asset Managements durch die erhöhte Beteiligung am US-Vermögensverwalter AlTi Global. Die Expansion soll die Abhängigkeit vom klassischen Versicherungsgeschäft verringern und neue Ertragsquellen erschließen.
Entscheidende Marke bei 390 Euro
Die Aktie steht an einem technisch wichtigen Punkt. Kann die Marke von 390 Euro in der kommenden Woche verteidigt werden, bleibt der intakte Aufwärtstrend bestehen. Ein Rutsch darunter würde hingegen Raum für eine Korrektur in Richtung 370 Euro schaffen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über das Dezember-Hoch bei 392,40 Euro würde den Weg zur psychologisch wichtigen 400-Euro-Marke freimachen.
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