Der Münchner Versicherungsriese geht beim Thema Sicherheit im Sport neue Wege. Gemeinsam mit dem Deutschen Bob- und Schlittenverband stellte Allianz gestern in Cortina d’Ampezzo zwei Schutzsysteme für den Bobsport vor. Die Entwicklungen sollen bis Mitte 2028 wettkampftauglich sein – ein Projekt, das das langjährige Olympia-Engagement des Konzerns unterstreicht.
Zwei Systeme für mehr Sicherheit
Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) präsentierte das HIP-System zum Schutz vor Kopfverletzungen sowie das PASS-System, ein automatisches Gurtsystem für die hinteren Athleten im Bob. Beide Lösungen basieren auf einer detaillierten Risikoanalyse, die das AZT gemeinsam mit der TU München durchführte.
Die Entwicklung im Überblick:
- HIP-System: Strukturell in bestehende Bobs integrierbar
- PASS-System: Automatischer Gurtmechanismus beim Einstieg
- Umsetzung durch das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) Berlin
- Nachrüstung für verschiedene Bobmodelle möglich
Das HIP-System schützt Piloten und Anschieber vor Kopfaufprall – der Hauptgefährdung in den vorderen Positionen. Das PASS-System adressiert ein anderes Risiko: Bei Unfällen werden besonders die hinteren Athleten häufig aus dem Bob geschleudert. Der neue Gurtmechanismus wickelt sich automatisch um das Becken, sobald der Athlet in den Bob springt. Bobpilot Maximilian Illmann bestätigte nach Tests in Altenberg die Praxistauglichkeit.
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Nächste Schritte und Ausblick
Die Konzepte werden in Kürze mit den Kommissionen des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes besprochen. Thomas Schwab, Geschäftsführer des BSD, bezeichnet beide Systeme als „Quantensprung für die Sicherheit im Bobsport“. Die Lösungen sollen so gestaltet werden, dass internationale Teams sie umsetzen können.
Die Initiative ist Teil des umfassenderen Olympia-Engagements von Allianz als offizieller Versicherer der Olympischen Bewegung. Seit Januar 2025 ist bereits der Allianz Safety Sled im Einsatz, der Eis- und Streckenbedingungen an Wettkampftagen analysiert.
Am 26. Februar folgen die Geschäftszahlen für 2025. Im dritten Quartal hatte der Konzern die Gewinnprognose auf mindestens 17 Milliarden Euro operativen Gewinn angehoben.
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