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Symbolbild, KI-generiert

Allianz Aktie: 4,52 Milliarden Euro Quartalsrekord

Allianz erzielt mit 4,52 Milliarden Euro operativem Gewinn einen neuen Quartalsbestwert und übertrifft die Erwartungen der Analysten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operativer Gewinn steigt auf 4,52 Milliarden Euro
  • Rekorddividende von 17,10 Euro beschlossen
  • Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Euro
  • Pimco sammelt Rekordsumme an Kundengeldern ein

Der Versicherungskonzern Allianz hat zum Jahresauftakt 2026 einen operativen Quartalsrekord aufgestellt. Das treibt die Aktie – sie notiert nur knapp unter ihrem Allzeithoch. Die Zahlen überzeugen, der Ausblick bleibt ambitioniert.

Neuer Bestwert im ersten Quartal

Von Januar bis März erwirtschaftete die Allianz einen operativen Gewinn von 4,52 Milliarden Euro – ein Plus von 6,6 Prozent zum Vorjahr. Damit übertraf der Konzern selbst optimistische Analystenerwartungen. Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt unverändert: rund 17,4 Milliarden Euro, mit einer möglichen Abweichung von einer Milliarde Euro nach oben oder unten.

Dividende und Rückkauf als Zugpferde

Die Hauptversammlung hatte zuvor eine Rekorddividende von 17,10 Euro je Aktie beschlossen. Hinzu kommt ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm – bis zu 2,5 Milliarden Euro sind dafür vorgesehen. Beide Maßnahmen unterstreichen die solide Kapitalausstattung des Versicherers.

Die Aktie notierte am Freitag bei 384,20 Euro, ein Minus von 0,60 Prozent. Auf Sicht der vergangenen sieben Tage steht ein Plus von 2,24 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch von 394,80 Euro ist nur 2,68 Prozent entfernt – im Jahresverlauf liegt die Aktie jedoch 1,16 Prozent im Minus.

Analysten bleiben zuversichtlich

Die DZ Bank senkte ihr Kursziel zwar auf 420 Euro, stuft die Aktie aber weiterhin positiv ein. Allianz bleibt mit einem Börsenwert von 146,37 Milliarden Euro ein DAX-Schwergewicht. Besonders die Sparte Schaden- und Unfallversicherung lieferte mit einem Plus von 6,8 Prozent. Auch die Vermögensverwaltung – allen voran Pimco – sammelte im ersten Quartal 45,2 Milliarden Euro an Kundengeldern ein, ein Rekordwert für diesen Zeitraum.

Der operative Gewinn profitierte zudem von einer robusten Schadenentwicklung trotz branchenweiter Naturkatastrophen. Der RSI von 71,0 signalisiert allerdings, dass die Aktie kurzfristig überkauft wirkt. Für Anleger heißt das: Die fundamentale Story stimmt, der nächste Impuls könnte von den Zahlen zum zweiten Quartal oder neuen Aussagen zur Combined-Ratio-Spanne kommen.

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