Der Münchner Versicherungsriese könnte Investoren 2026 mit einer deutlich höheren Ausschüttung belohnen. Nach 15,40 Euro je Aktie für 2024 rechnen Marktbeobachter nun mit bis zu 17,00 Euro – ein Aufschlag, der das Papier für einkommensorientierte Anleger besonders attraktiv macht.
Die wichtigsten Fakten:
* Erwartete Dividende: bis zu 17,00 Euro je Aktie
* Dividendenrendite: rund 4,4 Prozent beim aktuellen Kurs
* Dividendenvorschlag wird am 26. Februar 2026 erwartet
* Operatives Gewinnziel 2025: 17-17,5 Mrd. Euro am oberen Ende erreicht
Solide Basis für die Ausschüttung
Die Allianz verfolgt eine klare Politik: Mindestens 60 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses fließen an die Aktionäre. Experten gehen davon aus, dass der Konzern sein operatives Gewinnziel für 2025 am oberen Ende der Spanne von 17 bis 17,5 Milliarden Euro erreicht hat. Diese starke Ertragskraft bildet die Grundlage für die erwartete Dividendenanhebung.
Beim aktuellen Kursniveau von rund 393 Euro entspräche eine Ausschüttung von 17,00 Euro einer Rendite von etwa 4,4 Prozent. In einem Umfeld, in dem die Zinsen am Kapitalmarkt tendenziell wieder sinken, positioniert sich der DAX-Titel damit als interessante Alternative für Anleger auf der Suche nach verlässlichen Erträgen.
Wachstum durch französische Expansion
Strategisch setzt der Versicherungsriese auf Wachstum im europäischen Ausland. Die Tochtergesellschaft Allianz Direct hat 2025 die Übernahme des französischen Direktversicherers Eurofil eingeleitet. Das Ziel: zur Nummer 3 im französischen Markt aufsteigen und die Position im digitalen Kfz-Versicherungsgeschäft signifikant stärken.
Diese Konsolidierungsschritte sollen ab 2026 positive Ergebnisbeiträge liefern und die Wettbewerbsposition des Konzerns weiter ausbauen. Die Integration von Eurofil ist damit ein wichtiger Baustein für die mittelfristige Wachstumsstrategie.
Geteilte Analystenmeinungen
Das Urteil der Experten fällt unterschiedlich aus. Während konservative Häuser wie JP Morgan mit Kurszielen um 360 Euro eher zur Vorsicht mahnen, zeigen sich andere deutlich optimistischer. Die Berenberg Bank traut dem DAX-Schwergewicht einen Anstieg bis auf 431 Euro zu. Das Sentiment bleibt überwiegend positiv, gestützt durch die Erwartung stabiler Erträge auch in einem volatilen Marktumfeld.
Charttechnik: Konsolidierung vor dem nächsten Schritt
Nach der jüngsten Rallye befindet sich die Aktie in einer gesunden Atempause. Sie pendelt aktuell in einer engen Spanne um die 393-Euro-Marke, knapp unter dem 52-Wochen-Hoch bei 460 Euro. Der Bereich um 386 Euro dient als kurzfristiger Support, der zuletzt mehrfach getestet wurde.
Ein nachhaltiger Ausbruch über das bisherige Jahreshoch würde den Weg für Kurse jenseits der 400-Euro-Marke freimachen. Bis neue Impulse – etwa durch die Bilanzvorlage am 26. Februar – den nächsten Trend definieren, dürfte die Aktie seitwärts tendieren.
Am 26. Februar folgen die vorläufigen Geschäftszahlen samt konkretem Dividendenvorschlag. Dann werden Investoren Gewissheit haben, ob die 17-Euro-Marke tatsächlich erreicht wird.
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