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Allianz: 3,1 Millionen Aktien seit März

Der Versicherer setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort und stützt damit den Kurs. Analysten sehen weiteres Potenzial für die Papiere.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rückkauf von 3,1 Millionen Aktien
  • Kursanstieg auf 385,10 Euro
  • Operativer Gewinn von 4,52 Milliarden
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 500 Euro

Die Allianz zieht kontinuierlich eigene Papiere aus dem Markt. Allein in der ersten Juni-Woche sammelte der Versicherer fast eine halbe Million Aktien ein. Das treibt den Kurs und untermauert das Selbstbewusstsein des Münchner Konzerns.

Rückkäufe stützen die Notierung

Das aktuelle Rückkaufprogramm startete Mitte März 2026. Seitdem hat das Management gut 3,1 Millionen Anteile erworben. Insgesamt will die Allianz bis zu 2,5 Milliarden Euro an die Aktionäre zurückgeben. Diese Verknappung des Angebots stützt die Notierung spürbar.

Am Donnerstag klettert das Papier um knapp 1,5 Prozent auf 385,10 Euro. Damit rückt das jüngste Jahreshoch wieder in greifbare Nähe. Auf Zwölf-Monats-Sicht verbuchen Anleger ein solides Plus von gut 12 Prozent.

Rekordgewinn als Fundament

Die Basis für diese Ausschüttungen liefert das operative Geschäft. Im ersten Quartal stieg der Gewinn auf 4,52 Milliarden Euro. Besonders die Schaden- und Unfallversicherung trieb das Ergebnis an. Das gesamte Geschäftsvolumen kletterte auf 53 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen operativen Gewinn von rund 17,4 Milliarden Euro an. Parallel dazu winkt eine üppige Gewinnbeteiligung. Die geplante Dividende liegt bei 17,10 Euro je Aktie.

Analysten bleiben optimistisch

Die Expertenseite teilt den Optimismus des Managements. Das durchschnittliche Kursziel von 18 Analysten liegt bei knapp 404 Euro. Die optimistischsten Stimmen trauen dem Wert sogar einen Sprung auf über 500 Euro zu. Kein Wunder.

Echte fundamentale Impulse stehen im Spätsommer an. Am 7. August 2026 öffnet der Versicherer die Bücher für das zweite Quartal. Bis dahin dürfte das laufende Rückkaufprogramm den Kurs weiter nach unten absichern.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.