Die Allianz zieht kontinuierlich eigene Papiere aus dem Markt. Allein in der ersten Juni-Woche sammelte der Versicherer fast eine halbe Million Aktien ein. Das treibt den Kurs und untermauert das Selbstbewusstsein des Münchner Konzerns.
Rückkäufe stützen die Notierung
Das aktuelle Rückkaufprogramm startete Mitte März 2026. Seitdem hat das Management gut 3,1 Millionen Anteile erworben. Insgesamt will die Allianz bis zu 2,5 Milliarden Euro an die Aktionäre zurückgeben. Diese Verknappung des Angebots stützt die Notierung spürbar.
Am Donnerstag klettert das Papier um knapp 1,5 Prozent auf 385,10 Euro. Damit rückt das jüngste Jahreshoch wieder in greifbare Nähe. Auf Zwölf-Monats-Sicht verbuchen Anleger ein solides Plus von gut 12 Prozent.
Rekordgewinn als Fundament
Die Basis für diese Ausschüttungen liefert das operative Geschäft. Im ersten Quartal stieg der Gewinn auf 4,52 Milliarden Euro. Besonders die Schaden- und Unfallversicherung trieb das Ergebnis an. Das gesamte Geschäftsvolumen kletterte auf 53 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen operativen Gewinn von rund 17,4 Milliarden Euro an. Parallel dazu winkt eine üppige Gewinnbeteiligung. Die geplante Dividende liegt bei 17,10 Euro je Aktie.
Analysten bleiben optimistisch
Die Expertenseite teilt den Optimismus des Managements. Das durchschnittliche Kursziel von 18 Analysten liegt bei knapp 404 Euro. Die optimistischsten Stimmen trauen dem Wert sogar einen Sprung auf über 500 Euro zu. Kein Wunder.
Echte fundamentale Impulse stehen im Spätsommer an. Am 7. August 2026 öffnet der Versicherer die Bücher für das zweite Quartal. Bis dahin dürfte das laufende Rückkaufprogramm den Kurs weiter nach unten absichern.
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