Das Sicherheitstechnik-Unternehmen Allegion hat heute vor Börseneröffnung seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt – und lieferte im Rahmen der Erwartungen. Der Gewinn je Aktie kletterte im Schlussquartal um 3,0 Prozent auf 1,70 Dollar, bereinigt waren es 1,94 Dollar. Der Umsatz legte um 9,3 Prozent auf 1,03 Milliarden Dollar zu.
Organisch, also ohne Übernahmen und Währungseffekte, wuchsen die Erlöse allerdings nur um 3,3 Prozent. Das zeigt: Ein Großteil des Wachstums kam durch Zukäufe zustande. Das Unternehmen profitierte vor allem von Preiserhöhungen, während die Volumina rückläufig waren. Die operative Marge verbesserte sich auf 22,4 Prozent nach 22,1 Prozent im Vorjahr.
Amerika stark, Wohnbau schwach
Im wichtigsten Markt Amerika stiegen die Erlöse um 6,1 Prozent, organisch um 4,8 Prozent. Dabei zeigt sich eine klare Zweiteilung: Das Geschäft mit gewerblichen Immobilien legte deutlich zu, während der Wohnbau hocheinstellig einbrach. Die operative Marge im Amerika-Segment fiel leicht auf 27,1 Prozent.
Im internationalen Geschäft sah es durchwachsener aus. Zwar sprangen die Umsätze um 21,5 Prozent nach oben, doch organisch gingen sie um 2,3 Prozent zurück. Auch hier kam das Wachstum hauptsächlich durch Übernahmen und günstige Währungseffekte zustande.
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Ausblick bleibt verhalten
Für 2025 verbuchte Allegion einen Umsatz von 4,07 Milliarden Dollar, ein Plus von 7,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 8,1 Prozent auf 8,14 Dollar. Der operative Cashflow erreichte 685,7 Millionen Dollar, ein Anstieg um 17,6 Prozent.
Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent. Organisch sollen es nur 2 bis 4 Prozent werden – erneut ein Hinweis darauf, dass Übernahmen die Wachstumslücke füllen müssen. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird zwischen 8,70 und 8,90 Dollar erwartet.
Die Aktie notiert bei rund 178 Dollar und damit nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 183 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von 15,4 Milliarden Dollar und einem KGV von 24 ist das Papier nicht gerade ein Schnäppchen. Analysten sehen mit einem durchschnittlichen Kursziel von 181,27 Dollar nur noch minimales Aufwärtspotential. Von zwölf Analysten raten neun zum Halten, drei zum Kaufen.
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