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Symbolbild, KI-generiert

Alibaba Aktie: Umsatz verfehlt Erwartungen

Alibaba hat heute die Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt — und lieferte ein gemischtes Bild. Während Cloud und KI glänzten, blieb der Gesamtumsatz hinter den Prognosen zurück. Die Reaktion an den Märkten fiel entsprechend verhalten aus.

Cloud zieht, Gesamtumsatz enttäuscht

Der Quartalsumsatz für das Vierteljahr bis Ende März 2026 erreichte 243,4 Milliarden Yuan. Analysten hatten im Schnitt rund 247 Milliarden Yuan erwartet. Die Lücke ist nicht riesig, reichte aber aus, um die Aktie im vorbörslichen Handel zeitweise um knapp 2 Prozent ins Minus zu drücken.

Das Gegengewicht lieferte das Cloud-Segment. Die Cloud Intelligence Group steigerte ihren Umsatz um 38 Prozent auf 41,6 Milliarden Yuan — ein Wert, der die Schätzungen der Analysten knapp übertraf. Besonders bemerkenswert: KI-bezogene Produkterlöse erzielten bereits das elfte Quartal in Folge ein dreistelliges Wachstum im Jahresvergleich. Der Wechsel hin zu Public-Cloud-Lösungen und KI-Produkten beschleunigt sich spürbar.

E-Commerce profitiert von Subventionen

Auch das heimische Online-Handelsgeschäft überraschte positiv. Mit 122,2 Milliarden Yuan übertraf der China-E-Commerce-Bereich die Erwartungen von 119,9 Milliarden Yuan. Als Treiber dahinter stehen staatliche Fördermaßnahmen: Lokale Behörden hatten Konsumenten zuletzt mit Zuschüssen beim Eintausch von Elektronikgeräten unterstützt — ein gezielter Impuls, der Alibabas Kernmarkt direkt zugutekam.

Das internationale E-Commerce-Geschäft blieb hingegen schwächer als erhofft und zog den Gesamtumsatz nach unten. Bereinigt um die veräußerten Töchter Sun Art und Intime wuchs der Konzernumsatz organisch um 11 Prozent.

Gewinn mehr als verdoppelt

Beim Nettoergebnis fiel das Bild deutlich freundlicher aus. Der Quartalsgewinn kletterte auf 25,5 Milliarden Yuan, nach 12,4 Milliarden Yuan im Vorjahreszeitraum. Je Anteilsschein entspricht das einem Anstieg von 5,17 auf 10,36 Yuan.

Zudem genehmigte der Verwaltungsrat eine jährliche Bardividende von 1,05 Dollar je American Depositary Share, zahlbar an Aktionäre, die am 11. Juni im Register eingetragen sind.

Kein Wunder also, dass die Reaktion an den Märkten gespalten blieb: starke Profitabilität auf der einen Seite, ein Umsatz-Miss auf der anderen. Welche Seite die Oberhand behält, dürfte sich in den kommenden Handelstagen zeigen.

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