Auf der einen Seite eine Millionenstrafe, auf der anderen ein massiver Ansturm auf Call-Optionen. Bei Alibaba prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Investoren ignorieren den jüngsten regulatorischen Rückschlag. Sie fokussieren sich stattdessen voll auf die neue KI-Strategie des Konzerns.
Neue Modelle wecken Fantasie
Der chinesische Tech-Gigant greift mit neuen Produkten direkt die Konkurrenz an. Das KI-Modell „Happy Oyster“ simuliert interaktive 3D-Umgebungen in Echtzeit. Nutzer können virtuelle Welten mit physikalisch korrekter Beleuchtung steuern. Das zielt direkt auf den Gaming-Sektor ab.
Parallel dazu veröffentlicht Alibaba das Open-Source-Modell Qwen3.6. Es kostet nur rund 38 US-Cent pro Million Token. Die Architektur aktiviert lediglich drei Milliarden Parameter pro Rechenschritt. Damit läuft das System extrem effizient auf Standard-Hardware.
Profis wetten auf den Ausbruch
Der Markt reagiert euphorisch auf diese Ausrichtung. Das Handelsvolumen bei Call-Optionen sprang zuletzt um 44 Prozent über den Tagesdurchschnitt. Die Folge: Profi-Anleger positionieren sich für weiter steigende Kurse. Auch institutionelle Adressen wie Forteris Wealth Management bauten jüngst neue Positionen auf.
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Die Aktie spiegelt diesen Optimismus wider. Auf Wochensicht legte das Papier deutlich auf 119,80 Euro zu. Damit rückt der langfristige Trend bei 128,50 Euro wieder in den Fokus.
Eine aktuelle Kartellstrafe trübt das Bild kaum. Chinas Marktaufsicht verhängte eine Buße von knapp 528 Millionen US-Dollar wegen Mängeln im Liefergeschäft. Anleger blicken jedoch lieber auf das margenstarke Cloud-Wachstum der vergangenen Quartale.
In den kommenden Wochen rückt die Markteinführung der No-Code-Plattform „Meoo“ in den Mittelpunkt. Auch die ersten Verkaufszahlen der neuen Roboter-Hardware dürften den Kurs bewegen. Spätestens Mitte Mai müssen die Quartalszahlen dann belegen, ob die KI-Offensive auch die Gewinne treibt.
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