Der Immobilien-REIT für Life-Science-Objekte, Alexandria Real Estate Equities, hat die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Während die Bilanz mit hoher Liquidität und langfristiger Verschuldung stabil wirkt, meldet das Unternehmen einen milliardenschweren Quartalsverlust. Gleichzeitig signalisiert die leicht gesenkte Dividende eine vorsichtige Haltung.
Für das vierte Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,08 Milliarden US-Dollar, was einem Verlust von 6,35 US-Dollar je Aktie entspricht. Für das gesamte Jahr 2025 summierte sich der Verlust je Aktie auf 8,44 US-Dollar. Ein positiveres Bild zeigt der bereinigte operative Gewinn (Adjusted FFO) von 2,16 US-Dollar je Aktie im Quartal. Der Umsatz belief sich auf 754,41 Millionen US-Dollar.
Operative Stärke und solide Finanzierung
Trotz des bilanziellen Verlusts zeigt das Unternehmen Aktivität im Kerngeschäft. Im vierten Quartal wurden 1,2 Millionen Quadratmeter Fläche neu vermietet, darunter 393.376 Quadratmeter zuvor leerstehender Raum. Die Belegungsquote lag Ende Dezember bei 90,9%. Allerdings sanken die Mieteinnahmen bei Vertragsverlängerungen um 9,9% und bei Neuvermietungen um 5,2%.
Finanziell ist Alexandria gut aufgestellt. Die Liquidität belief sich Ende 2025 auf 5,30 Milliarden US-Dollar. Kürzlich wurden fällige Schuldverschreibungen in Höhe von 300 Millionen US-Dollar zurückgezahlt. Die Verschuldung ist mit 97,2% fast vollständig festverzinst und langfristig strukturiert; nur 11% der Verbindlichkeiten laufen bis 2028 fällig. Zudem hat der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 500 Millionen US-Dollar bis Ende 2026 genehmigt. Die Dividende für das vierte Quartal wurde auf 0,72 US-Dollar je Stammaktie festgesetzt.
Ausblick: Erwartete Stabilisierung des Sektors
Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026. Der erwartete bereinigte operative Gewinn (Adjusted FFO) soll zwischen 6,25 und 6,55 US-Dollar je Aktie liegen.
Für den Life-Science-Immobiliensektor insgesamt wird für 2026 eine Stabilisierung erwartet. Gründe sind ein verlangsamter Neubau, eine belebtere Venture-Capital-Aktivität und ein sich angleichendes Verhältnis von Angebot und Nachfrage in wichtigen Forschungszentren. Langfristig stützen Innovationen, der Trend zur heimischen Produktion und der demografische Bedarf an neuen Therapien die Fundamentaldaten. Die anstehende Fertigstellung neuer Laborkapazitäten könnte bereits in diesem Jahr für ein ausgeglicheneres Marktumfeld sorgen.
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