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Akamai Aktie: Analysten optimistisch

Mehrere Analysten erhöhen ihre Kursziele für Akamai, nachdem das Unternehmen eine massive Ausweitung seiner KI- und Edge-Computing-Kapazitäten angekündigt hat.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mehrere Analystenhäuser heben Kursziele an
  • Massive Ausweitung der KI-Rechenkapazitäten geplant
  • Institutionelle Investoren bauen Positionen aus
  • Aktie zeigt technische Erholung von Tiefstständen

Die Akamai-Aktie erhält Rückenwind durch eine Reihe von Analysten-Upgrades und strategische Infrastrukturankündigungen. Der Titel schloss die vergangene Handelswoche bei 88,12 US-Dollar und zeigt nach jüngerer Volatilität eine deutliche Erholung. Treiber ist die aggressive Ausrichtung des Unternehmens auf KI- und Edge-Computing.

Analysten heben Kursziele an

Die professionelle Einschätzung für Akamai hat sich spürbar verbessert. Die Scotiabank erhöhte ihr Kursziel deutlich von 94 auf 105 US-Dollar und bestätigte ihr „Sector Outperform“-Rating. Dies entspricht einem Aufwärtspotenzial von über 15 Prozent.

Auch andere Häuser passten ihre Erwartungen nach oben an:
* RBC Capital: Erhöhte das Kursziel von 80 auf 90 US-Dollar.
* Zacks Research: Schätzte den Gewinn je Aktie für das Geschäftsjahr 2027 auf 4,63 US-Dollar hoch.
* Konsens: Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei rund 99,67 US-Dollar.

Strategische Kapazitätserweiterung

Der Hauptgrund für das gestiegene Interesse ist eine massive Expansion der technischen Kapazitäten. Akamai plant, seine Rechenleistung für GPU-Nutzung um 70 Prozent zu steigern. Damit will das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach KI-Inferenz und dezentralem Edge-Computing bedienen.

Das Management erwartet von diesem Infrastrukturausbau zusätzliche Jahresumsätze in Höhe von etwa 300 Millionen US-Dollar. Dies soll das Umsatzwachstum bis zum zweiten Halbjahr 2026 auf 8 bis 9 Prozent beschleunigen. Die strategische Verschiebung vom traditionellen Content Delivery hin zu hochmargigen Cloud- und Sicherheitsdiensten wird in diesen Plänen deutlich.

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Institutionelles Vertrauen intakt

Institutionelle Investoren halten weiterhin etwa 94,28 Prozent der ausstehenden Aktien. Recente Meldungen zeigen, dass Norges Bank und DLD Asset Management ihre Positionen entweder neu aufgebaut oder deutlich erhöht haben. Dieser hohe Anteil professioneller Anleger unterstreicht das Vertrauen in die langfristige Infrastrukturstrategie.

Marktanalyst Dan Ives bezeichnete das Unternehmen kürzlich als eine „leise essentielle“ Ebene der globalen Rechenzentrumsinfrastruktur. Diese Einschätzung spiegelt den Trend wider, dass Investoren über die primären KI-Chip-Hersteller hinausblicken und nach Wertschöpfung in weiteren Technologie-Ebenen suchen.

Die technische Chartlage zeigt ein Umkehrmuster. Nach einem Tief bei 85,71 US-Dollar am 8. Januar legte die Aktie um 2,81 Prozent auf 88,12 US-Dollar zu. Diese Bewegung wurde von einem überdurchschnittlichen Handelsvolumen begleitet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für die nächsten zwölf Monate liegt bei 12,13 und damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 18,08. Die Kombination aus vergleichsweise niedriger Bewertung und aggressivem Wachstum in den Bereichen Sicherheit und Computing prägt das aktuelle Bild. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, wie sich der geplante Kapazitätsausbau bereits auf die Umsatzentwicklung auswirkt.

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