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Akamai Aktie: 87% der Firmen erleben API-Vorfälle

Eine Akamai-Untersuchung zeigt: KI-Schnittstellen sind ein neues Einfallstor für Cyberangriffe, doch viele Unternehmen priorisieren deren Schutz noch nicht ausreichend.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 87 Prozent der Firmen melden API-Vorfälle
  • KI-Schnittstellen als neues Angriffsziel
  • Durchschnittlicher Schaden über 700.000 Dollar
  • Akamai-Aktie verliert 16 Prozent in 30 Tagen

Künstliche Intelligenz beschleunigt die Digitalisierung, reißt aber gefährliche Lücken in die IT-Infrastruktur. Eine aktuelle Untersuchung von Akamai zeigt eine deutliche Zunahme von Angriffen auf Programmierschnittstellen (APIs). 87 Prozent der befragten Unternehmen meldeten im vergangenen Jahr mindestens einen Sicherheitsvorfall in diesem Bereich.

Die Technologie wirkt dabei als Risikoverstärker. 42 Prozent der registrierten Vorfälle betrafen Schnittstellen, die für KI-Anwendungen oder Sprachmodelle genutzt werden. Dennoch stufen bisher nur 38 Prozent der Organisationen die Absicherung dieser KI-Schnittstellen als Top-Priorität ein.

Ein einziger Vorfall verursacht im Schnitt Kosten von über 700.000 US-Dollar. Besonders teuer wird es für Energieversorger mit durchschnittlich 860.000 US-Dollar pro Angriff. In der Industrie und im Gesundheitswesen liegen die Schäden nur knapp darunter.

Innerhalb der Unternehmen herrscht Uneinigkeit über die eigene Abwehrkraft. Während 40 Prozent der Führungsebene Vertrauen in die Testreife ihrer Systeme äußern, teilen nur 28 Prozent der IT-Sicherheitsexperten diese Einschätzung. Lediglich jedes sechste Unternehmen hat Sicherheitstests vollständig in den Entwicklungsprozess integriert.

Indes schwindet der Überblick über die Datenströme. Nur noch 23 Prozent der Firmen wissen genau, welche ihrer Schnittstellen sensible Informationen offenlegen. Im Jahr 2022 lag dieser Wert noch fast doppelt so hoch.

An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit wider. Die Akamai-Aktie verlor in den letzten 30 Tagen knapp 16 Prozent an Wert. Mit einem Kurs von 80,94 Euro notiert das Papier deutlich unter dem im März erreichten 52-Wochen-Hoch von 103,28 Euro.

Die Fähigkeit, diese neuen KI-Risiken technologisch zu beherrschen, steht für Akamai im Fokus. Ob das Sicherheitsportfolio die steigende Nachfrage auffangen kann, wird die künftige Marktposition des Cloud-Spezialisten bestimmen.

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Diskussion zu Akamai

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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