Künstliche Intelligenz beschleunigt die Digitalisierung, reißt aber gefährliche Lücken in die IT-Infrastruktur. Eine aktuelle Untersuchung von Akamai zeigt eine deutliche Zunahme von Angriffen auf Programmierschnittstellen (APIs). 87 Prozent der befragten Unternehmen meldeten im vergangenen Jahr mindestens einen Sicherheitsvorfall in diesem Bereich.
Die Technologie wirkt dabei als Risikoverstärker. 42 Prozent der registrierten Vorfälle betrafen Schnittstellen, die für KI-Anwendungen oder Sprachmodelle genutzt werden. Dennoch stufen bisher nur 38 Prozent der Organisationen die Absicherung dieser KI-Schnittstellen als Top-Priorität ein.
Ein einziger Vorfall verursacht im Schnitt Kosten von über 700.000 US-Dollar. Besonders teuer wird es für Energieversorger mit durchschnittlich 860.000 US-Dollar pro Angriff. In der Industrie und im Gesundheitswesen liegen die Schäden nur knapp darunter.
Innerhalb der Unternehmen herrscht Uneinigkeit über die eigene Abwehrkraft. Während 40 Prozent der Führungsebene Vertrauen in die Testreife ihrer Systeme äußern, teilen nur 28 Prozent der IT-Sicherheitsexperten diese Einschätzung. Lediglich jedes sechste Unternehmen hat Sicherheitstests vollständig in den Entwicklungsprozess integriert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Akamai?
Indes schwindet der Überblick über die Datenströme. Nur noch 23 Prozent der Firmen wissen genau, welche ihrer Schnittstellen sensible Informationen offenlegen. Im Jahr 2022 lag dieser Wert noch fast doppelt so hoch.
An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit wider. Die Akamai-Aktie verlor in den letzten 30 Tagen knapp 16 Prozent an Wert. Mit einem Kurs von 80,94 Euro notiert das Papier deutlich unter dem im März erreichten 52-Wochen-Hoch von 103,28 Euro.
Die Fähigkeit, diese neuen KI-Risiken technologisch zu beherrschen, steht für Akamai im Fokus. Ob das Sicherheitsportfolio die steigende Nachfrage auffangen kann, wird die künftige Marktposition des Cloud-Spezialisten bestimmen.
Akamai-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Akamai-Analyse vom 29. April liefert die Antwort:
Die neusten Akamai-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Akamai-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Akamai: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
