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Symbolbild, KI-generiert

Airbus Aktie: Bremsspur im August

Ein A330neo-Qualitätsmangel verringerte Airbus’ August-Auslieferungen und belastete die Aktie; das Jahresziel von 870 Maschinen bleibt offen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • A330neo-Prüfungen verzögern mehrere Auslieferungen
  • Airbus liefert rund 57 Jets aus
  • Aktie verliert 1,68 Prozent
  • Jahresziel von 870 Maschinen offen

Ein Qualitätsproblem am Seitenleitwerk des A330neo hat Airbus im August ausgebremst. Der Flugzeugbauer musste sämtliche Maschinen dieser Baureihe im Produktionsprozess überprüfen — mit spürbaren Folgen für die Auslieferungszahlen.

Rund 57 Verkehrsflugzeuge verließen im August die Werkshallen, über alle Modellreihen hinweg. Das sind etwa zehn Maschinen weniger als im Juli. Die Airbus-Aktie reagierte mit einem Rückgang von 1,68 Prozent auf 193,64 Euro im XETRA-Handel.

Ursache gefunden, Produktion läuft wieder

Nach Angaben des Unternehmens ist das Problem inzwischen identifiziert, die Auslieferungen liefen bereits wieder an. Die offiziellen August-Zahlen will Airbus erst zu Beginn kommender Woche veröffentlichen — bis dahin bleiben Details zum genauen Ausmaß der Verzögerung offen.

Der Vorfall trifft Airbus in einer Phase, in der Konzernchef Guillaume Faury hohe Ziele ausgegeben hat. Für das laufende Jahr peilt der Hersteller rund 870 ausgelieferte Verkehrsflugzeuge an. Das wäre ein neuer Rekord und würde den bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2019 mit 863 Maschinen übertreffen.

Enges Zeitfenster für die Restjahresmonate

Ein Rückgang von zehn Maschinen in einem Monat mag auf den ersten Blick moderat wirken. Bei einem ambitionierten Jahresziel wie dem angepeilten Rekord zählt jedoch jede Woche Produktionsausfall. Airbus muss die verlorene Zeit in den kommenden Monaten wieder aufholen, um die selbst gesteckte Marke zu erreichen.

Ob die Korrektur am Seitenleitwerk tatsächlich nur ein kurzfristiges Bremsmanöver war oder das Jahresziel in Gefahr bringt, dürfte sich erst mit den kommenden Auslieferungsberichten zeigen. Die Zahlen zu Beginn der neuen Woche liefern die erste konkrete Antwort darauf, wie stark der Rückstand tatsächlich ausfällt.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.