Vier Wochen, drei wichtige Termine: Für Airbus-Aktionäre wird der April zum Stresstest. Hauptversammlung, Dividendenzahlung und Quartalsergebnisse folgen in rascher Abfolge — während die Aktie deutlich unter Druck steht.
Kurs weit vom Jahreshoch entfernt
Seit dem Hoch von 2025 hat die Aktie rund 27 Prozent eingebüßt und notiert aktuell klar unterhalb ihrer gleitenden Durchschnitte. Die Gründe dafür sind bekannt: anhaltende Lieferkettenprobleme, vor allem durch Triebwerksengpässe bei Pratt & Whitney, sowie eine ungelöste Zollfrage mit den USA.
Airbus-Americas-Chef Robin Hayes warnte in einem Schreiben an den US-Handelsbeauftragten Ende Dezember 2025, dass US-Zölle auf Flugzeugteile aus Mexiko und Kanada die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Produktionsstandorte gefährden. CEO Guillaume Faury hatte zudem angedeutet, Auslieferungen im Zweifel zugunsten nicht-amerikanischer Kunden umzuschichten. Die Zollfrage bleibt bis zur USMCA-Überprüfung am 1. Juli 2026 offen.
Starkes Orderbuch, vorsichtiger Ausblick
Auf der Habenseite steht ein Rekord-Auftragsbestand von 8.754 Flugzeugen zum Jahresende 2025. Zuletzt buchte China Eastern Airlines Maschinen der A320neo-Familie im Wert von rund 15,8 Milliarden US-Dollar — Lieferungen sind von 2028 bis 2032 geplant. Air China hatte im Dezember bereits 60 A320neo-Jets für 9,5 Milliarden Dollar bestellt.
Für 2026 peilt Airbus rund 870 Auslieferungen, ein bereinigtes EBIT von etwa 7,5 Milliarden Euro sowie einen freien Cashflow von rund 4,5 Milliarden Euro an — vorausgesetzt, es gibt keine weiteren globalen Störungen.
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Ein konkretes Zeichen kommerzieller Stärke liefert das A321XLR-Programm: Iberia fliegt seit Kurzem täglich nonstop zwischen Madrid und Newark — eine der ersten transatlantischen Strecken mit diesem Flugzeugtyp.
Hauptversammlung und Dividende im April
Am 14. April findet in Amsterdam die Hauptversammlung statt. Neben der Abstimmung über die Dividende von 3,20 Euro brutto je Aktie — Auszahlung am 23. April — steht die Wahl von Henriette Hallberg Thygesen in den Aufsichtsrat an. Die Dänin leitet seit 2024 das Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen Terma A/S und war zuvor in leitenden Positionen bei A.P. Møller – Maersk tätig.
Den vorläufigen Abschluss des April-Kalenders bilden die Erstquartalszahlen am 28. April. Sie werden zeigen, ob Airbus trotz Zollrisiken und Lieferkettenproblemen auf Kurs für die Jahresziele bleibt.
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