Die Quartalszahlen von Airbnb konnten überzeugen, doch die Reaktion der Anleger blieb verhalten. Während der Reisegigant mit überraschend starken Ergebnissen aufwartete, sorgt nun ein massiver Aktienverkauf eines Mitgründers für Stirnrunzeln. Steht die Erholung der Aktie nach dem jüngsten Rücksetzer auf wackeligen Beinen?
Gebbia zieht sich fast vollständig zurück
Die jüngste Kurserholung der Airbnb-Aktie erhält einen Dämpfer: Joseph Gebbia, Direktor und Mitgründer des Unternehmens, hat am 18. August praktisch seinen gesamten Aktienbestand abgestoßen. Der Verkauf von 236.000 Aktien im Wert von fast 30 Millionen Dollar lässt Anleger aufhorchen. Solch umfangreiche Insider-Verkäufe werden oft als mangelndes Vertrauen in die künftige Entwicklung gewertet – ein schlechtes Omen für einen Titel, der ohnehin mit Skepsis zu kämpfen hat.
Starke Zahlen, schwache Reaktion
Eigentlich hätte das zweite Quartal 2025 Grund zum Jubeln gegeben: Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Auch der Gewinn je Aktie von 1,03 Dollar lag deutlich über den Prognosen. Dennoch rutschte die Aktie nach Veröffentlichung der Zahlen um über 6 Prozent ab. Der Grund: Die vorsichtige Prognose für das dritte Quartal mit einem erwarteten Wachstum von nur 8-10 Prozent enttäuschte die Märkte.
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Geteilte Analystenmeinungen
Die Wall Street bleibt gespalten. Die durchschnittliche Kurszielprognose liegt bei 142,72 Dollar, doch das allgemeine Rating verharrt bei „Hold“. Die Bank of America bestätigte kürzlich diese neutrale Einschätzung und verwies auf anhaltende Herausforderungen im wichtigen US-Markt. Die Skepsis der Analysten steht im Kontrast zu den eigentlich soliden Fundamentaldaten des Unternehmens.
Trotz der internen Widrigkeiten setzt Airbnb weiter auf Expansion. Die jüngste „Summer Release“ mit neuen Services und Erlebnissen zeigt erste Erfolge, besonders in aufstrebenden Märkten wie Japan und Brasilien. Das neue Aktienrückkaufprogramm über 6 Milliarden Dollar soll zusätzliches Vertrauen signalisieren.
Kann Airbnb die widersprüchlichen Signale aus fundamental starken Zahlen, insider Skepsis und vorsichtiger Prognose in nachhaltigen Kursauftrieb verwandeln? Die Antwort darauf könnte erst mit den nächsten Quartalszahlen im November kommen.
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