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Airbnb Aktie: EU verschärft den Ton!

Der ARK ETF von Cathie Wood hat sich von einer großen Airbnb-Position getrennt. Dies fällt mit scharfen Plänen der EU-Kommission zusammen, Städte bei der Regulierung von Kurzzeitvermietungen zu unterstützen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • ARK verkauft Aktien im Wert von 21,8 Millionen Dollar
  • EU plant neue Regulierungsinstrumente für 2026
  • Aktienkurs von Airbnb gerät deutlich unter Druck
  • Wachsende regulatorische Risiken für das Geschäftsmodell

Cathie Woods ARK ETF hat die Reißleine gezogen. Am 3. Februar 2026 trennte sich der bekannte Tech-Fonds von 166.217 Airbnb-Aktien im Wert von 21,8 Millionen US-Dollar. Die Verkäufe verteilten sich auf die ARKK- und ARKW-ETFs und markieren einen deutlichen strategischen Rückzug aus dem Online-Übernachtungsmarkt.

Doch was steckt hinter dieser Entscheidung? Die Antwort könnte aus Brüssel kommen. Die EU-Kommission hat angekündigt, Städten im Laufe des Jahres 2026 neue Werkzeuge an die Hand zu geben, um gegen Kurzzeitvermietungen vorzugehen. EU-Kommissar Dan Jørgensen findet dabei deutliche Worte: „Europa ist in einer Wohnungskrise.“

Regulierungsdruck wächst

Die Pläne der EU-Kommission klingen zunächst moderat. Ein komplettes Verbot von Ferienwohnungen sei nicht geplant, betont Jørgensen. Stattdessen sollen Städte in angespannten Wohnlagen selbst entscheiden können, welche Maßnahmen sie ergreifen. Die Kommission will Kriterien für die Definition solcher Gebiete festlegen und den Kommunen eine Liste möglicher Instrumente bereitstellen.

Doch die Rhetorik ist bemerkenswert scharf. „Ein Zuhause zu haben, ist ein Menschenrecht. Wenn wir diese Probleme nicht grundlegend angehen und lösen, laufen wir Gefahr, unsere Demokratie zu untergraben“, warnt der Kommissar nach einem Austausch mit Vertretern der EU-Staaten in Brüssel.

Marktreaktion eindeutig

Die Börse reagierte prompt und nervös. Im US-Handel sackte die Airbnb-Aktie zeitweise um 7,70 Prozent auf 121,20 US-Dollar ab. Der Titel ist damit klar unter Druck geraten.

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Parallel zu den EU-Plänen hatte die Kommission bereits im Dezember 2025 einen Plan gegen die Wohnungskrise vorgelegt. Dort waren Maßnahmen zur Regulierung von Kurzzeitvermietungen bereits vorgesehen. Die aktuellen Ankündigungen konkretisieren diese Pläne nun weiter und geben einen Zeitrahmen vor.

Doppelschlag für Anleger

Für Airbnb-Aktionäre kommt der regulatorische Gegenwind zur Unzeit. Während die EU den Druck erhöht, verabschiedet sich zeitgleich einer der prominentesten Tech-Investoren aus der Position. Cathie Wood konzentriert sich stattdessen auf andere Bereiche: ARK kaufte am selben Tag Aktien von Roblox, Bullish und Robinhood sowie Bitcoin-ETF-Anteile.

Das Signal ist eindeutig: Wo Regulierung droht, ziehen sich die Tech-Bullen zurück. Ob die EU-Pläne tatsächlich greifen, bleibt abzuwarten. Die Zuständigkeit für Wohnungspolitik liegt primär bei Kommunen und Staaten, nicht in Brüssel. Doch allein die Ankündigung reicht, um Investoren nervös zu machen.

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