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Agnico Eagle: 1,16 Millionen Unzen Nettozuwachs

Trotz Rekord-Explorationsbudget von bis zu 635 Mio. Dollar steigen die Goldreserven von Agnico Eagle nur um 2,1 Prozent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Explorationsbudget von bis zu 635 Millionen Dollar
  • Netto-Reservezuwachs von lediglich 2,1 Prozent
  • Aktie verliert seit Jahresbeginn 4,4 Prozent
  • Goldpreisabhängige Explorationsstrategie in stabilen Regionen

Der Goldriese Agnico Eagle Mines steckt massiv in die Exploration. Das Jahr 2026 wird mit einem Budget zwischen 565 und 635 Millionen Dollar zu einem der teuersten Suchläufe der Unternehmensgeschichte.

120 Diamantbohrgeräte liefen 2025 rund um die Uhr. Das Unternehmen sucht in Kanada, Finnland, Australien und Mexiko nach neuen Goldvorkommen. Die Botschaft an die Aktionäre: Wachstum braucht Geld, viel Geld.

Doch die Bilanz fällt ernüchternd aus.

Nach dem Ersatz von 3 Millionen Unzen abgebauter Reserven blieb ein Nettozuwachs von lediglich 1,16 Millionen Unzen. Das entspricht einem mageren Plus von 2,1 Prozent auf nun 55,4 Millionen Unzen. Eine Kernspannung der globalen Goldförderung: Selbst Milliardeninvestments führen nur zu kleinen Schritten nach vorne.

Die Kosten der Reserve

Die Aktie spürt den Gegenwind. Heute notiert Agnico Eagle bei 139,05 Euro — ein Minus von 1,56 Prozent. Auf Wochensicht beträgt der Verlust 7,67 Prozent, über 30 Tage sogar 10,87 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt das Papier 4,43 Prozent im Minus.

Zum 52-Wochen-Hoch von 223,80 Euro aus dem März 2026 fehlen knapp 38 Prozent. Der 50-Tage-Durchschnitt von 156,32 Euro liegt gut 11 Prozent über dem aktuellen Kurs. Einziger Lichtblick: Auf Jahressicht steht immer noch ein Plus von 34 Prozent.

Die starken operativen Margen des Minenbetreibers erlauben die teure Explorationsstrategie. Das Modell ist einfach: Je höher die Goldpreise, desto mehr Geld fließt in die Suche nach neuen Vorkommen.

Agnico Eagle setzt dabei auf politisch stabile Regionen mit geologischem Potenzial. Die Projekte in der Pipeline sollen nachhaltiges Wachstum für das nächste Jahrzehnt sichern.

Doch die jüngsten Reservenzahlen zeigen: Im Goldbergbau wird jeder Schritt nach vorne teuer erkauft. Kein Wunder, dass Anleger gerade die Bestände prüfen.

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