AGNC Investment hat am Donnerstag im Quartalsbericht Form 10-Q die Belastungen durch seine Agency-MBS-Anlagen erläutert: Diese entwickelten sich schwächer als die Zinsabsicherungen. Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen eine negative ökonomische Rendite auf das materielle Stammkapital von 12,7%. Die Aktie verlor am Freitag 2,6%.
Wertverluste trotz Zinsabsicherung
AGNC führte die Schwäche der Agency MBS in seiner Erläuterung vom 20. Oktober auf starke Zinsanstiege und erhöhte Schwankungen zurück. Im Quartalsbericht ordnete das Unternehmen den Buchwertrückgang ausdrücklich der schwächeren Entwicklung dieser Anlagen gegenüber den Zinsabsicherungen zu.
Vor rund zwei Wochen hatte AGNC einen materiellen Nettobuchwert von 7,13 $ je Stammaktie zum Quartalsende gemeldet. Gegenüber dem Ende des Vorquartals bedeutete dies einen Rückgang um 16,9%.
Für das dritte Quartal 2026 wies AGNC einen Nettoverlust von 1,17 $ je Stammaktie aus. Der umfassende Verlust einschließlich weiterer Ergebniskomponenten betrug 1,28 $ je Aktie; das Nettoergebnis aus Zinsspanne und Dollar-Roll-Geschäften belief sich dagegen auf 0,37 $ je Aktie.
Unterschiedliche Kurszielanpassungen
Medienberichten zufolge erhöhte JPMorgan am 23. Oktober das Kursziel von 8 $ auf 8,50 $ und bestätigte die neutrale Einstufung. RBC Capital hatte vor rund zwei Wochen sein Kursziel von 12 $ auf 10 $ gesenkt, die Einstufung „Outperform“ aber beibehalten.
Eine geänderte Beteiligungsmeldung von BlackRock weist zudem einen wirtschaftlich zurechenbaren Anteil von 9,4% an den AGNC-Stammaktien aus. Die Meldung nennt den 30. September als maßgeblichen Stichtag für die Beteiligung.
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