Die Konsolidierung im westafrikanischen Goldsektor erreicht einen Meilenstein. Montage Gold hat die Übernahme von African Gold vollständig abgeschlossen. Damit verschwindet African Gold von der australischen Börse ASX und geht in einem größeren Branchenplayer auf.
Aktionäre von African Gold erhielten für jedes ihrer Papiere 0,0628 neue Montage-Aktien. Insgesamt gab Montage rund 30 Millionen neue Anteile aus. Der implizite Übernahmepreis lag bei 0,50 Australischen Dollar je Aktie.
Das entspricht einem Aufschlag von 54 Prozent gegenüber dem Durchschnittskurs vor der Ankündigung Ende 2025. Die Börse stellte den Handel mit African-Gold-Aktien bereits am 20. April ein. Nun folgt das offizielle Delisting von der ASX.
Fokus auf das Didievi-Projekt
Im Zentrum der Transaktion steht das Didievi-Goldprojekt in der Elfenbeinküste. Die Lagerstätte umfasst geschätzte Ressourcen von knapp einer Million Unzen Gold. Besonders attraktiv ist der hohe Goldgehalt von 2,5 Gramm pro Tonne.
Das System ist in alle Richtungen offen und bisher nur bis in 300 Meter Tiefe untersucht. Montage sieht hier erhebliches Potenzial für weitere Funde. Die Entdeckungskosten lagen bisher bei unter fünf US-Dollar je Unze.
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Strategie für die Elfenbeinküste
Montage Gold baut parallel dazu sein Flaggschiff-Projekt Koné aus. Dort soll das erste Gold bereits Ende 2026 fließen. Die Mine bietet eine geplante Laufzeit von 16 Jahren.
Durch die Übernahme entsteht eine Plattform mit zwei starken Standorten im Land. Montage hielt zuvor bereits rund 17 Prozent an African Gold. Das Management kennt die Geologie der neuen Flächen daher genau.
Für die ehemaligen Aktionäre von African Gold bedeutet der Tausch eine breitere Risikoverteilung. Sie bleiben am Didievi-Projekt beteiligt, profitieren aber nun direkt von der fortgeschrittenen Entwicklung des Koné-Projekts. Der Fokus liegt nun auf dem geplanten Produktionsstart im vierten Quartal 2026.
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