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AeroVironment Aktie: Trotz Großauftrag unter Druck

Der Drohnenhersteller sichert sich einen 97,4-Millionen-Dollar-Vertrag, während Neuausschreibungen eines 1,4-Milliarden-Dollar-Projekts der Space Force für Unsicherheit sorgen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer Millionenvertrag für Raketenabwehr-Testsystem
  • Risiko durch Neuausschreibung eines Milliardenprojekts
  • Investition in Ausbau der US-Produktionskapazitäten
  • Quartalszahlen am 10. März 2026 erwartet

Der Drohnen-Spezialist AeroVironment meldet einen weiteren Erfolg: Ein Millionen-Vertrag mit der U.S. Army ist unter Dach und Fach. Doch die Anleger reagieren verhalten, denn im Hintergrund schwelt Unsicherheit über ein noch viel größeres Projekt der Space Force. Kurz vor den Quartalszahlen steht das Unternehmen am Scheideweg zwischen militärischer Expansion und vertraglichen Risiken.

Neuer Deal für Raketenabwehr-Tests

Die U.S. Army vergab kürzlich einen Auftrag im Wert von 97,4 Millionen Dollar an AeroVironment. Ziel ist die Entwicklung der Testumgebung „GENESIS“ im Redstone Arsenal. In dieser sogenannten Hardware-in-the-Loop-Anlage sollen künftig elektro-optische und Infrarotsensoren validiert werden, um Anwendungen zur integrierten Luft- und Raketenabwehr zu beschleunigen.

Dieser Abschluss folgt auf eine weitere signifikante Bestellung: Kurz zuvor hatte das Militär bereits Systeme der „Switchblade“-Reihe im Wert von 186 Millionen Dollar geordert. Diese Bestellung ist Teil eines umfassenden Rahmenvertrags über 990 Millionen Dollar für letale unbemannte Systeme.

Unsicherheit im Raumfahrt-Sektor

Trotz dieser Auftragseingänge lastet ein Risiko auf der Marktstimmung. Die U.S. Space Force hat entschieden, das „Satellite Communications Augmentation Resource“-Programm teilweise neu auszuschreiben. Dieser 1,4-Milliarden-Dollar-Vertrag war ursprünglich an die von AeroVironment übernommene Firma BlueHalo gegangen.

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Der Wunsch des Militärs nach diversifizierten Lieferketten sorgt für Nervosität, da Investoren eine Verwässerung des Auftragsvolumens befürchten. AeroVironment befindet sich derzeit in aktiven Verhandlungen, um das bestehende Abkommen anzupassen und Bodenstationen zu liefern. Diese Gemengelage drückte zuletzt auf den Kurs.

Ausbau der Kapazitäten

Um den wachsenden Auftragsbestand im Verteidigungs- und Weltraumbereich zu bewältigen, investiert das Unternehmen 30 Millionen Dollar in den Ausbau der Fertigung in Albuquerque, New Mexico. Dort soll ein vertikal integrierter Campus entstehen, der über 450 Arbeitsplätze schafft und speziell Komponenten für die umkämpften Weltraum-Programme produziert.

Anleger blicken nun gespannt auf den kommenden Dienstag. Am 10. März 2026 wird AeroVironment nach Börsenschluss die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal präsentieren. Diese Veröffentlichung dürfte Aufschluss darüber geben, wie sich die Mischung aus neuen Rüstungsaufträgen und den Nachverhandlungen im Raumfahrtsektor finanziell auswirkt. Nach dem jüngsten Rücksetzer auf knapp 198 Euro steht die Aktie auf dem Prüfstand.

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