Aehr Test steht an einer Wegscheide: Das Unternehmen veröffentlicht heute nach Börsenschluss die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2026. Marktteilnehmer konzentrieren sich auf Umsatz, Gewinnentwicklung und die Frage, ob die Firma die konservativen Erwartungen übertreffen kann.
Kann Aehr Test die Schätzungen schlagen? Die Antwort hängt vor allem von der Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz und der Entwicklung der Margen ab.
Analystenerwartungen kurz gefasst
Analysten erwarten für das Quartal einen Umsatz von rund 11,58 Mio. USD. Das würde einem Rückgang von etwa 13,9 % im Jahresvergleich entsprechen. Beim Ergebnis rechnen Beobachter mit einem GAAP-Verlust je Aktie zwischen -0,04 und -0,08 USD. Im Vorquartal meldete das Unternehmen einen GAAP-Nettverlust von 2,1 Mio. USD bzw. -0,07 USD je Aktie.
Historisch hat Aehr Test die EPS-Schätzungen in den vergangenen zwei Jahren zu etwa 75 % übertroffen. Marktteilnehmer werden daher genau prüfen, ob diese Trendwende anhält oder die konservativen Erwartungen bestätigt werden.
KI-Nachfrage und Auftragslage
Wesentliche Treiber sind weiterhin Tests und Burn-in-Lösungen für AI- und Rechenzentrumschips. Wesentliche Kennzahlen aus dem vorherigen Fiskalquartal:
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- Buchungen: 11,4 Mio. USD
- Auftragsbestand: 15,5 Mio. USD (effektiver Auftragsbestand: 17,5 Mio. USD)
- Hinweise auf Bestellungen großer Hyperscaler für das Sonoma-System
- Liquiditätskennzahl (Current Ratio): 7,06
Im Fokus der Analysten steht, wie schnell und in welchem Umfang sich dieser Auftragsbestand in Umsatz umsetzt und ob zusätzliche Aufträge von OSAT-Anbietern hinzukommen.
Kursbewegung und Ausblick
Die Aktie zeigte in den Tagen vor der Veröffentlichung Schwankungen: Am 6. Januar schloss sie bei 24,73 USD (+5,28 %), am 7. Januar fiel sie auf 24,18 USD (-2,22 %). Die Notierung liegt deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 17,95 USD, aber mehr als 40 % unter dem 52-Wochen-Hoch. Das relative Handelsvolumen entspricht ungefähr dem 20-Tage-Durchschnitt.
Konkrete Szenarien fürs Ergebnis: Übertrifft Umsatz und EPS die Konsensschätzungen, dürfte dies die kurzfristige Risikobewertung entlasten. Fällt das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück, setzt das zusätzlichen Druck auf die Margen und die Bewertung. Die Zahlen werden heute nach Börsenschluss veröffentlicht; in der anschließenden Telefonkonferenz erwarten Investoren genauere Aussagen zur Umwandlung des Backlogs in realisierte Umsätze und zu möglichen neuen Auftragsquellen.
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