Solide Zahlen, schwache Börsenreaktion – die Adyen-Aktie verlor heute massiv an Wert. Der niederländische Zahlungsdienstleister legte Jahreszahlen vor, die auf den ersten Blick überzeugen: Der Umsatz kletterte 2025 währungsbereinigt um 21 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg sogar um 26 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro – eine Marge von 53 Prozent. Doch die Börse honoriert das nicht. An der Euronext Amsterdam sackte der Titel zeitweise um 18,78 Prozent auf 939,10 Euro ab und erreichte damit den tiefsten Stand seit 2023.
Ausblick belastet die Stimmung
Verantwortlich für den Kursrutsch ist vor allem der Ausblick auf 2026. Adyen peilt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 20 bis 22 Prozent an – im Rahmen der Erwartungen. Problematisch ist jedoch die Margenprognose: Die Profitabilität soll lediglich auf Vorjahresniveau verharren. Analysten hatten hier mehr erhofft.
Hinzu kommt eine nachlassende Dynamik. Goldman Sachs rechnet damit, dass die Konsensschätzungen für das operative Ergebnis im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sinken werden. JPMorgan lobte zwar die Ergebnisse, betonte aber die enttäuschende Guidance. Auch das Umsatzwachstum im vierten Quartal verlor merklich an Schwung.
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Historisches Muster setzt sich fort
Die heftige Kursreaktion passt ins Bild: Adyen-Aktien reagieren traditionell sensibel auf Quartalsberichte. Bereits seit Mitte 2025 befindet sich der Titel im Abwärtstrend – der heutige Einbruch beschleunigt diese Bewegung nun deutlich. Anleger scheinen bei dem Zahlungsdienstleister skeptischer geworden zu sein, was die weitere Margendynamik angeht.
Mit der aktuellen Bewertung steht Adyen unter Druck, die ambitionierten Wachstumsziele auch operativ zu untermauern. Die Erwartungen an Skalierungseffekte und Effizienzgewinne bleiben vorerst unerfüllt – ein Problem, das die Börse gnadenlos abstraft.
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