Seit Monaten läuft ein stiller Angriff auf Millionen von Computern — und Adobe hat ihn erst jetzt gestoppt. Am 12. April veröffentlichte das Unternehmen ein Notfall-Update für Acrobat und Reader, nachdem bekannt wurde, dass eine kritische Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt wird.
Die Schwachstelle im Detail
Die als CVE-2026-34621 katalogisierte Lücke betrifft sowohl Windows- als auch macOS-Versionen der Software. Angreifer nutzen gezielt präparierte PDF-Dateien, um über bestimmte Programmierschnittstellen lokale Dateien auszulesen und Daten vom Rechner der Opfer abzugreifen. Sicherheitsforscher von EXPMON gehen davon aus, dass die Angriffe bereits im Dezember 2025 begannen — mit einem klaren Schwerpunkt auf Unternehmen aus der Öl- und Gasindustrie.
Adobe stuft das Update mit der höchsten Prioritätsstufe ein und fordert Administratoren auf, die Patches umgehend einzuspielen. Betroffen sind Acrobat DC und Reader DC in Version 26.001.21367 und älter sowie Acrobat 2024 bis Version 24.001.30356. Die bereinigten Versionen stehen seit dem Wochenende bereit.
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Zweite Lücke, kein aktiver Angriff
Ebenfalls am 12. April schloss Adobe eine weitere kritische Schwachstelle — diesmal in der 3D-Software Substance 3D Stager. Für diese Lücke gibt es bislang keine Hinweise auf aktive Ausnutzung.
Das Timing trifft Adobe in einer schwierigen Marktphase. Die Aktie notiert aktuell auf dem tiefsten Stand seit Jahren und hat allein in den vergangenen zwölf Monaten rund 38 Prozent an Wert verloren. Der breitere SaaS-Sektor steht unter Druck — Sorgen um KI-Konkurrenz und eine Rotation in defensivere Sektoren belasten die Bewertungen. Dass eine kritische Sicherheitslücke in einem der meistgenutzten Dokumentenformate der Welt monatelang unentdeckt blieb, dürfte das Vertrauen institutioneller Kunden nicht stärken.
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