Adobe befindet sich in einer kritischen Marktphase. Während der Software-Riese an der Börse mit neuen Tiefstständen kämpft, sorgt der direkte Konkurrent Figma für Aufsehen und übertrifft die Erwartungen deutlich. Investoren sind verunsichert: Wird das Geschäftsmodell des Platzhirsches durch die dynamische KI-Entwicklung und erstarkende Wettbewerber nachhaltig beschädigt?
Figma verschärft den Wettbewerb
Der Hauptgrund für die aktuelle Nervosität liegt in den jüngsten Erfolgsmeldungen des Rivalen Figma. Das Unternehmen präsentierte für das vierte Quartal beeindruckende Zahlen, die die Markterwartungen in allen wichtigen Kennzahlen übertrafen. Mit einem Umsatzsprung von 40 Prozent im Jahresvergleich und einer starken Prognose für 2026 zeigt der Herausforderer, wie man KI-Funktionen erfolgreich monetarisiert. Während Adobe noch um das Vertrauen der Anleger ringt, positioniert sich Figma zunehmend als „KI-native“ Alternative, deren Finanzvorstand betont, dass die eigene Plattform mit jeder Verbesserung der künstlichen Intelligenz leistungsfähiger werde.
„Software-mageddon“ belastet den Sektor
Diese Entwicklung trifft Adobe in einem ohnehin angespannten Marktumfeld. Analysten sprechen bereits von einem „Software-mageddon“, getrieben von der Angst, dass generative KI-Tools etablierte Workflows im Kreativ- und Unternehmensbereich zur bloßen Ware degradieren könnten. Die Aktie spiegelt diese Sorgen deutlich wider: Mit einem aktuellen Kurs von 217,30 Euro notiert das Papier nur noch hauchdünn über dem 52-Wochen-Tief.
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Auch die Stimmung unter den Analysten ist gedrückt. Große Häuser wie HSBC und Piper Sandler reagierten im Februar mit Kurszielsenkungen und Herabstufungen auf „Neutral“. Zwar gibt es noch Kaufempfehlungen, doch die Skepsis wächst. Technische Indikatoren untermauern das negative Bild, und auch am Optionsmarkt zeigten sich zuletzt bärische Signale, wenngleich das Auslaufen einiger Put-Optionen den kurzfristigen Druck etwas mildern könnte.
Fundamentale Diskrepanz und Ausblick
Interessanterweise stehen die nackten Finanzkennzahlen im Kontrast zum miserablen Kursverlauf. Adobe verzeichnete zuletzt ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent und stabile operative Margen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis hat sich mittlerweile auf einen Wert von knapp unter 16 verbilligt – ein Bruchteil des historischen Durchschnitts. Diese Diskrepanz sorgt auch bei institutionellen Anlegern für unterschiedliche Strategien: Während einige Hedgefonds ihre Positionen antizyklisch ausbauen, ziehen sich andere Großinvestoren zurück.
Die Entscheidung über die weitere Richtung dürfte am 12. März 2026 fallen. An diesem Datum präsentiert Adobe seine nächsten Quartalszahlen. Das Management steht unter massivem Druck, konkrete Fortschritte bei der KI-Monetarisierung nachzuweisen, um dem Narrativ entgegenzuwirken, dass Konkurrenten wie Figma den operativen Burggraben des Unternehmens zuschütten.
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