Die Adobe-Aktie durchlebt aktuell schwere Zeiten und rutschte gestern auf ein neues 52-Wochen-Tief ab. Während Goldman Sachs mit einer Verkaufsempfehlung für zusätzlichen Gegenwind sorgt, reagiert das Management mit neuen Anreizsystemen für die Führungsebene. Investoren stehen vor der Frage: Ist der massive Abschlag gerechtfertigt oder eine übertriebene Reaktion des Marktes?
Der Software-Konzern fiel am 9. Februar bis auf die Marke von 263,90 US-Dollar – den tiefsten Stand seit einem Jahr. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 465,70 US-Dollar ist mittlerweile beträchtlich, was die aktuelle Marktkapitalisierung auf rund 109,5 Milliarden US-Dollar drückt. Hauptgrund für die jüngste Schwäche ist eine neue Einschätzung von Goldman Sachs. Die Analysten nahmen die Coverage mit einem „Sell“-Rating und einem Kursziel von nur 290 US-Dollar auf. Als Begründung führten sie die im Branchenvergleich hohe Bewertung an, was im Kontrast zum breiten Konsens steht, der die Aktie mehrheitlich auf „Hold“ mit Zielen um 401 US-Dollar sieht.
Reaktion im Management
Inmitten der Kursschwäche kündigte Adobe Anpassungen bei der Vergütung der Führungsebene an. Der neu vorgestellte Plan für den Zeitraum 2026 bis 2028 koppelt Aktienuteilungen an konkrete Erfolgsmetriken. Dazu gehören die relative Gesamtkapitalrendite sowie das Wachstum der jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR). Damit soll das Management stärker dazu motiviert werden, in einem von KI-Wettbewerb geprägten Umfeld nachhaltigen Shareholder Value zu schaffen.
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Gemischte Signale der Insider
Ein Blick auf die Handelsaktivitäten zeigt kein einheitliches Bild. Finanzvorstand Daniel Durn veräußerte Ende Januar 1.646 Aktien zu einem Durchschnittskurs von rund 294 US-Dollar. Im Gegensatz dazu bauten institutionelle Investoren wie Providence Capital Advisors ihre Positionen zuletzt deutlich aus – aktuellen Berichten zufolge wuchs deren Beteiligung im letzten Berichtszeitraum um fast 47 Prozent.
Die kommenden Wochen bis zu den Quartalszahlen, die für den 11. oder 12. März 2026 erwartet werden, dürften volatil bleiben. Nachdem Adobe im letzten Quartal die Gewinnerwartungen mit 5,50 US-Dollar je Aktie übertreffen konnte, muss das Unternehmen nun beweisen, dass die Umsatzprognose von bis zu 26,1 Milliarden US-Dollar für das Gesamtjahr erreichbar bleibt. Bis dahin dient das gestrige Tief als kritische Unterstützungslinie.
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