Am Dienstag blickt die Wall Street nach Las Vegas. Adobe lädt zum großen Investorentag. Die Stimmung im Vorfeld ist extrem angespannt. Mehrere Analysten strichen in den vergangenen Tagen ihre Kursziele zusammen. Das Software-Unternehmen steht unter massivem Zugzwang.
Analysten ziehen die Reißleine
Die Investmentbank UBS senkte ihr Kursziel drastisch auf 260 US-Dollar. Auch RBC Capital reagierte und strich die Erwartungen auf 350 US-Dollar zusammen. Die Einstufung bleibt bei RBC allerdings auf „Outperform“.
Dieser Widerspruch zeigt die aktuelle Unsicherheit. Die Experten erwarten vom Management klare Antworten. Der Fokus liegt auf neuen Partnerschaften und der Rolle von Adobe als zentraler Baustein im Marketing. Morgan Stanley schloss sich dem Trend an und reduzierte das Ziel auf 365 US-Dollar.
Tiefer Fall und ein Lichtblick
Der Hintergrund dieser Kürzungen ist ein massiver Kursverfall. Seit Jahresanfang verlor die Adobe-Aktie rund 27 Prozent an Wert. Am Freitag schloss das Papier bei 207,90 Euro. Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert bei extrem niedrigen 12,4 Punkten.
Die Folge: eine massive Überverkauf-Situation. Kritiker fürchten, dass Künstliche Intelligenz kreative Software entwertet. Der Abgang des langjährigen CEOs verstärkt diese Sorgen.
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Ein Lichtblick kam Mitte April. Adobe präsentierte den Firefly AI Assistant. Dieses Tool verknüpft Programme wie Photoshop und Premiere über eine einfache Sprachsteuerung. Zusätzlich plant der Konzern eine Integration des KI-Modells Claude von Anthropic. Die Aktie reagierte am Tag der Ankündigung mit einem leichten Plus.
Die wichtigste Kennzahl
Die neuen KI-Funktionen müssen sich nun in barer Münze auszahlen. Das entscheidende Maß dafür sind die jährlich wiederkehrenden Umsätze. Im abgelaufenen Quartal verfehlte Adobe hier mit 400 Millionen US-Dollar die Markterwartungen. Analysten hatten mit bis zu 460 Millionen US-Dollar gerechnet.
Der nächste Finanzbericht folgt im Juni. Ein Wert über 450 Millionen US-Dollar würde signalisieren, dass die KI-Strategie greift. Verfehlt Adobe die Ziele erneut, droht der Aktie weiterer Abwärtsdruck. Das Management muss auf dem anstehenden Summit beweisen, dass das Nutzerwachstum der Firefly-Plattform auch die Abo-Einnahmen antreibt.
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