Während der Tech-Sektor boomt, bleibt ein Software-Gigant zurück: Adobe hat seit Jahresbeginn rund 35 Prozent verloren und notiert gefährlich nah am 52-Wochen-Tief. Gleichzeitig schichten sich institutionelle Investoren massiv um – die norwegische Zentralbank steigt mit über zwei Milliarden Dollar ein, während andere Großanleger ihre Anteile reduzieren. Was steckt hinter diesem Widerspruch?
Starke Zahlen, schwacher Kurs
Die Diskrepanz zwischen operativer Performance und Börsenkurs könnte kaum größer sein. Im dritten Quartal 2025 übertraf Adobe mit einem Umsatz von 5,99 Milliarden Dollar die Erwartungen von 5,91 Milliarden. Der Gewinn je Aktie lag mit 5,31 Dollar ebenfalls über den Analystenschätzungen von 5,18 Dollar. Dennoch: Die Börse honoriert diese Leistung nicht.
Mit einem KGV von knapp 20 wird Adobe deutlich unter historischen Durchschnittswerten gehandelt. Die Marktkapitalisierung ist auf 134 Milliarden Dollar geschrumpft – ein drastischer Rückgang für ein Unternehmen, das noch vor Monaten zu den Tech-Favoriten zählte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adobe?
Technische Warnsignale verschärfen sich
Die Charttechnik zeichnet ein düsteres Bild. Die Aktie notiert klar unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 339 Dollar und dem 200-Tage-Durchschnitt von 363 Dollar – eine klassische „Death Cross“-Konstellation, die auf anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet. Die kritische Unterstützung bei 311,58 Dollar wurde bereits getestet. Ein Bruch dieser Marke könnte eine neue Verkaufswelle auslösen.
KI-Strategie als Zünglein an der Waage
Der Kern der Anlegerunsicherheit liegt in der KI-Monetarisierung. Adobe hat zwar massiv in generative KI investiert – mit „Firefly“-Modellen und dem kürzlich gestarteten Premiere Pro für iPhone, um mobile Creator zu gewinnen. Doch die Frage bleibt: Wann zahlt sich das aus?
Analysten sehen im Durchschnitt ein Kursziel von 429 Dollar – ein Aufwärtspotenzial von über 30 Prozent. Allerdings steht dieses Szenario unter Vorbehalt: Die aktuelle Unterstützungszone muss halten. Adobe ist zum Schlachtfeld zwischen Value-Investoren geworden, die im niedrigen KGV eine Einstiegschance sehen, und technisch orientierten Verkäufern, die dem gebrochenen Aufwärtstrend folgen.
Adobe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adobe-Analyse vom 29. November liefert die Antwort:
Die neusten Adobe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adobe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Adobe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
