Adidas zieht sein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm zügig durch. In der ersten Programmwoche sammelte der Konzern bereits mehrere Hunderttausend eigene Aktien ein – ein konkreter Schritt, der die angekündigte Kapitalmaßnahme mit Leben füllt. Spannend wird nun, welchen Rahmen Adidas dafür nach den endgültigen Jahreszahlen noch setzt.
Die wichtigsten Fakten zum Start
– Start des Rückkaufs: Anfang Februar
– Bis Ende der ersten Woche zurückgekauft: 736.646 Aktien
– Durchschnittliche Kaufpreise: rund 149 bis 152 Euro
– Geplantes Volumen 2026: bis zu 1 Mrd. Euro, erste Tranche bis zu 500 Mio. Euro
– Geplanter Umgang mit den Aktien: Einziehung
Erste Woche: 736.646 Aktien eingesammelt
Laut Zwischenbericht zum Rückkaufprogramm kaufte Adidas bis einschließlich 6. Februar insgesamt 736.646 eigene Aktien zurück. Die Käufe liefen über XETRA, CEUX und TQEX. Bezahlt wurden im Schnitt je nach Ausführung zwischen 149 und 152 Euro.
Das Programm war am 2. Februar gestartet. Es gehört zu der im Januar angekündigten Kapitalmaßnahme für 2026 mit einem Gesamtvolumen von bis zu einer Milliarde Euro. Die erste Tranche ist auf bis zu 500 Millionen Euro ausgelegt. Adidas hat zudem angekündigt, die zurückgekauften Aktien einziehen zu wollen.
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Rückenwind aus 2025: Rekordumsatz und bessere Marge
Der Rückkauf fußt auf den starken Eckdaten für 2025, die Adidas Ende Januar als vorläufige Zahlen vorgelegt hatte. Demnach erreichte der Umsatz 24,811 Milliarden Euro. Für die Marke Adidas meldete der Konzern zudem ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 13%.
Auf der Ergebnisseite legte Adidas ebenfalls zu: Das operative Ergebnis kam auf 2,056 Milliarden Euro, die operative Marge stieg auf 8,3% (nach 5,6% im Jahr 2024). Auch die Bruttomarge verbesserte sich auf 51,6%. Wachstum gab es laut Unternehmen zweistellig in allen Märkten und Vertriebskanälen – trotz negativer Währungseffekte von über einer Milliarde Euro.
Nächste Termine: Zahlen und Ausblick Anfang März
Den nächsten großen Informationsschub liefert Adidas am 4. März: Dann stehen die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 sowie die Prognose für 2026 an – inklusive eines Updates zur künftigen Kapitalallokation. Die Hauptversammlung ist für Anfang Mai in Fürth angesetzt.
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