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Symbolbild, KI-generiert

Adidas Aktie: Rückkauf im Fokus

Adidas kauft eigene Aktien im großen Stil zurück und meldet währungsbereinigt starkes Umsatzwachstum. Die endgültigen Jahreszahlen am 4. März geben die Richtung vor.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rückkaufprogramm mit Volumen bis zu einer Milliarde Euro
  • Währungsbereinigter Umsatz legte 2025 um 13 Prozent zu
  • Operativer Gewinn stieg deutlich auf über zwei Milliarden Euro
  • Entscheidender Termin für Ausblick am 4. März 2026

Adidas greift beim Aktienrückkauf spürbar zu – und setzt damit ein klares Zeichen bei der Kapitalallokation. Gleichzeitig rückt ein Termin näher, der für die nächste Kursrichtung entscheidend werden dürfte: Am 4. März legt der Konzern die finalen 2025er-Zahlen und den Ausblick für 2026 vor. Können die starken operativen Trends die Unsicherheiten durch Währungseffekte überdecken?

Rückkaufprogramm läuft an

Seit Anfang Februar kauft Adidas eigene Aktien zurück. Bis zum 20. Februar summierte sich das Volumen bereits auf 1.637.247 Aktien, wie aus einer Pflichtmitteilung vom 23. Februar hervorgeht. Das Programm wurde Ende Januar angekündigt, am 2. Februar gestartet und ist auf bis zu 1 Mrd. Euro angelegt.

Die erste Tranche umfasst bis zu 500 Mio. Euro und soll bis zum 18. März 2026 laufen. Insgesamt dürfen maximal 16.665.018 Aktien zurückgekauft werden. Adidas will die erworbenen Aktien einziehen – das verringert die Zahl ausstehender Anteile.

Finanziert wird der Rückkauf laut Unternehmensangaben aus der erwarteten starken Cashflow-Generierung im laufenden Geschäftsjahr. Es ist zudem das erste Programm dieser Art seit 2022.

Operativ stark – Euro-Umsatz bremst

Basis der Entscheidung sind die vorläufigen Zahlen für 2025: Adidas meldete Rekordumsatz von 24,811 Mrd. Euro (+4,8%). Währungsbereinigt legte die Marke Adidas demnach um 13% zu – bereits zum zweiten Mal in Folge mit zweistelligem Wachstum.

Auch die Profitabilität zog an. Der operative Gewinn stieg laut vorläufigen Angaben um 54% auf 2,056 Mrd. Euro, die operative Marge verbesserte sich auf 8,3%. Im vierten Quartal verdoppelte sich der operative Gewinn auf 164 Mio. Euro, die Bruttomarge stieg auf 50,8%.

Der Haken: In Euro gerechnet blieb der Umsatz hinter den Erwartungen zurück. Adidas verwies auf negative Währungseffekte von mehr als 1 Mrd. Euro als Belastung.

Kursbild: Erholung, aber Abstand bleibt

Heute notiert die Aktie bei 159,85 Euro (−0,44%). Auf 30 Tage liegt sie 8,89% im Plus, auf 12 Monate aber 35,05% im Minus. Damit ist der Abstand zum 52‑Wochen‑Hoch von 246,80 Euro weiterhin groß (−35,23%). Zugleich hat sich der Kurs vom 52‑Wochen‑Tief bei 143,75 Euro wieder etwas gelöst (+11,20%).

Technisch fällt auf: Der Kurs liegt knapp über dem 50‑Tage‑Durchschnitt (157,70 Euro), aber weiter unter dem 200‑Tage‑Durchschnitt (174,62 Euro). Das passt zu einem Bild, in dem sich die Aktie zwar stabilisiert, aber noch nicht nachhaltig freigeschwungen hat.

Zum Umfeld: Der Wettbewerb bleibt intensiv, während Adidas zudem Währungs- und mögliche Zollthemen im Blick behalten muss. Zusätzlich steht fest, dass die Partnerschaft mit dem DFB nach der Fußball‑WM 2026 endet.

Im Kalender ist der wichtigste Fixpunkt nun der 4. März 2026: Dann kommen die endgültigen 2025er‑Zahlen, der Ausblick für 2026 und weitere Details zur Kapitalallokation – also genau die Themen, die den laufenden Rückkauf und die Erwartungen an die Ertragskraft untermauern sollen.

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